Medienkompetenz fördert Demokratie
- DE - FR
Bildungsinstitutionen und Service-public-Anbieter tragen die Verpflichtung, die Medienkompetenz der gesamten Bevölkerung zu stärken. Denn die Bürgerinnen und Bürger einer Demokratie müssen über das nötige Wissen verfügen, um die Qualität und den Wert journalistischer Angebote beurteilen zu können. Unter anderem zu diesem Resultat kommt die Studie 'Medien und Meinungsmacht', die unter der Leitung von Prof. Manuel Puppis und Prof. Michael Schenk vom Departement für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung der Universität Freiburg durchgeführt wurde. Für die Schweiz als direkte Demokratie ist es von höchster gesellschaftlicher Bedeutung, sich mit dem Umbruch der traditionellen Medienstrukturen auseinanderzusetzen - dies die Prämisse der Studie 'Medien und Meinungsmacht', die im Auftrag des Zentrums für Technologiefolgen-Abschätzung (TA-SWISS) von einer Projektgruppe von Forschenden der Universitäten Freiburg, Lausanne und Zürich, unter der Leitung von Prof. Manuel Puppis und Prof. Michael Schenk, durchgeführt wurde. Unabhängige Medien, die umfassend über das politische, wirtschaftliche und kulturelle Geschehen berichten und es nach Kriterien der journalistischen Relevanz gewichten und einordnen, leisten einen wichtigen Beitrag zur Meinungsbildung. Umbruch durch eigene Spielregeln - Die Medienlandschaft befindet sich in einem tief greifenden Strukturwandel - zu den Auslösern gehören die Digitalisierung und die Tatsache, dass zahlreiche Mediennutzende sowie ein grosser Teil der Werbung ins Internet abgewandert sind.


