Der Drang nach Entscheidungsfreiheit hängt mit der Kommunikation zwischen parietalen und frontalen Hirnbereichen zusammen (hier in einem Beispielkopf farblich dargestellt). Je stärker diese Hirnbereiche synchron aktiviert waren, um so eher reagierten die Versuchspersonen mit Trotzverhalten.
Wer die Wahl hat, hat nicht immer die Qual: Menschen legen unterschiedlich viel Wert auf Wahlfreiheit. Während einige froh sind, wenn ihnen die Entscheidung abgenommen wird, fühlen sich andere in ihrer Entscheidungsfreiheit eingeschränkt. Berner Forschende können nun anhand von Aktivierungen im Gehirn diese individuellen Unterschiede erklären. Macht einem jemand Vorschriften, wie man sich entscheiden soll, reagieren viele Menschen darauf mit Trotz: Wenn zum Beispiel der Arbeitgeber Überstunden vorschreibt, schlägt sich das mitunter in der Arbeitsmotivation nieder. Denn viele fühlen sich dadurch in ihrer Entscheidungsfreiheit, sich engagiert für die Arbeit einzusetzen, eingeschränkt; wiederum andere aber stossen sich weniger an dieser Vorschrift. Dass sich Menschen darin unterscheiden, wie sie mit solchen Einschränkungen umgehen, ist bekannt. Unklar war jedoch bislang, wie der Drang nach Entscheidungsfreiheit entsteht.
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