Brustkrebs: Nebenwirkungen erkennen und nutzen
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Ein besseres Verständnis der Funktionsweise von Medikamenten gegen Brustkrebs öffnet neue Wege. Forschende des Departements für Medizin der Universität Freiburg, in Zusammenarbeit mit klinischen Onkologen und dem Zentrallabor des HFR, erkannten, dass ein bestimmtes Krebsmedikament nicht nur die Blutgefässe zerstört, die den Tumor nähren, sondern auch bestimmte weisse Blutzellen, die sogenannten Monozyten, welche ebenfalls zum Tumorwachstum beitragen. Bild: Thinkstock Jede zehnte Frau erkrankt im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs. Der damit beginnende Kampf gegen die Krankheit stützt sich in den meisten Fällen auf chirurgische Eingriffe, die Radiooder Chemotherapie oder auf gezielte medikamentöse Behandlungen. Letztere avisieren ganz gezielt Moleküle, die dem Krebs eigen sind, was ihre Wirkung sehr effizient und präzise macht. Ungleich schwieriger ist es, die Wirkung dieser Medikamente am Patienten zu verfolgen. Unerwartete Wirkungen Das Medikament Avastin wurde so konzipiert, dass es die Bildung von Blutgefässe unterbindet, die den Krebstumor nähren.




