«Das Interesse an einer neuen Stadtgeschichte ist gross»

Basel als Ort der internationalen Beziehungen zu nah und fern:   Lina Gafner und
Basel als Ort der internationalen Beziehungen zu nah und fern: Lina Gafner und Patrick Kury von der Projektleitung der neuen Stadtgeschichte. (Bild: Universität Basel, Florian Moritz)
Die neue Basler Stadtgeschichte gehört zu den grösseren Projekten, an denen Forschende der Geistesund Sozialwissenschaften der Universität Basel beteiligt sind. Im letzten Spätsommer hat die Stiftung ihre Arbeit aufgenommen. Patrick Kury und Dr. Lina Gafner von der Projektleitung am Departement Geschichte über Hintergründe und Ziele des Publikationsvorhabens. Frau Gafner, Herr Kury, jedes Jahr erscheinen unzählige Publikationen über Basel - historische wie auch populärwissenschaftliche. Warum braucht es eine neue Stadtgeschichte? Patrick Kury: Für eine neue Gesamtdarstellung zu Basels Geschichte ist es heute wieder an der Zeit. Das letzte Werk von Rudolf Wackernagel ist über 100 Jahre alt und endet bereits mit der Reformation. Geschrieben ist jene Darstellung stark als Erfolgsgeschichte des protestantisch-humanistischen Basel, weshalb wichtige Bevölkerungsgruppen fehlen.
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