Abgesehen von Strom aus französischen Kernkraftwerken wird ein Teil des importierten und in der Schweiz verbrauchten Stroms im Ausland in fossilen Kraftwerken (Gas, Kohle) mit hohen Treibhausgasemissionen erzeugt
Die Universität Genf stellt eine Plattform online, auf der Sie die Veränderungen in der Zusammensetzung und den Kohlenstoffemissionen des von der Schweizer Bevölkerung verbrauchten Strommixes verfolgen können. Abgesehen von Strom aus französischen Kernkraftwerken wird ein Teil des importierten und in der Schweiz verbrauchten Stroms im Ausland in fossilen Kraftwerken (Gas, Kohle) mit hohen Treibhausgasemissionen erzeugt © J. Kutzera - Woher kommt der Strom, den wir verbrauchen? Und wie wirkt er sich auf die Umwelt aus? Das hängt von der Tageszeit und der Jahreszeit ab. Mit ihrer Plattform horocarbon ermöglicht es die Universität Genf nun, die Zusammensetzung und die Schwankungen des Schweizer Strommixes zu verfolgen. Dieser virtuelle Zähler, der mit in- und ausländischen Produktionsdaten gespeist wird, richtet sich sowohl an Verbraucher als auch an Wissenschaftler und politische Entscheidungsträger. Die Plattform bietet auch ein interaktives Tool, mit dem man die Umweltauswirkungen des eigenen Verbrauchs und des Verbrauchs bestimmter Elektrogeräte (Kühlschrank, Computer, Geschirrspüler) abschätzen kann. In Europa ist der Stromsektor für 25% der Treibhausgasemissionen (THG) verantwortlich. In der Schweiz, wo Strom hauptsächlich durch Kern- und Wasserkraftwerke erzeugt wird, ist er für weniger als 2% dieser Emissionen verantwortlich.
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