Neue Studie zu Placeboeffekt und Antidepressiva bei Kindern und Jugendlichen

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Angststörungen, Depressionen und posttraumatische Belastungsstörungen gehören zu
Angststörungen, Depressionen und posttraumatische Belastungsstörungen gehören zu den häufigsten psychischen Störungen bei Kindern und Jugendlichen. (Bild: by 55Laney69, CC BY-NC 2.0)
Die klinische Wirksamkeit von Antidepressiva bei Kindern und Jugendlichen ist nachgewiesen, wird aber auch häufig von Nebenwirkungen begleitet. Ausserdem ist der Einfluss des Placeboeffekts auf die Wirkung von Antidepressiva unklar. Eine Meta-Analyse der Daten von über 6500 Patienten zeigt nun: Im Vergleich zu Placebo wirken Antidepressiva zwar besser, der Unterschied ist allerdings klein und schwankt je nach Art der psychischen Störung. Die Fachzeitschrift 'JAMA Psychiatry' hat die Resultate der Universität Basel und der Harvard Medical School veröffentlicht. Zu den häufigsten psychischen Störungen bei Kindern und Jugendlichen gehören Angststörungen, depressive Störungen, Zwangsstörung und posttraumatische Belastungsstörung. Zusätzlich zu psychotherapeutischen Interventionen erhalten Kinder und Jugendlichen zur Behandlung auch neuere Antidepressiva wie selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI) und Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer (SNRI). Antidepressiva wirken besser als Placebo, haben aber mehr Nebenwirkungen.
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