Opiate bei Arthrose: Geringer Nutzen, hohe Risiken

07. Bern - Universität Bern - Menschen, die an schwerer Arthrose leiden, sollten sehr zurückhaltend mit Opiaten behandelt werden. Der Nutzen dieser Schmerzmittel ist gering und steht einem hohen Risiko für Nebenwirkungen gegenüber, wie ein Forschungsteam an der Universität Bern nun herausgefunden hat. In der Schweiz muss jeder vierte Erwachsene über 35 Jahre wegen chronischer Hüft- oder Knieschmerzen behandelt werden. Patienten mit starken Schmerzen erhalten manchmal Opiate, wenn die üblichen Medikamente nicht mehr nützen oder sie diese nicht vertragen. Nun haben Eveline Nüesch und Kollegen im Forschungsteam von Peter Jüni am Institut für Sozial- und Präventivmedizin der Universität Bern in einer Übersichtsstudie die Wirksamkeit der Opiate Morphin, Kodein, Fentanyl, Oxycodon und Oxymorphon untersucht. In der Schweiz erhalten zwischen 10'000 und 50'000 Hüft- und Kniearthrosepatienten diese Medikamente.
account creation

UM DIESEN ARTIKEL ZU LESEN, ERSTELLEN SIE IHR KONTO

Und verlängern Sie Ihre Lektüre, kostenlos und unverbindlich.



Ihre Vorteile

  • Zugang zu allen Inhalten
  • Erhalten Sie Newsmails für Neuigkeiten und Jobs
  • Anzeigen veröffentlichen

myScience