(Foto: pixabay/pexels)
(Foto: pixabay/pexels) - Geldwäscherei, Fehlspekulationen und Sexismus: Immer wieder sorgt die Finanzbranche mit Skandalen für Aufsehen. Die Geschlechterforscherin Anika Thym untersucht, wie Männer aus dem Finanzsektor diese Welt erleben und was wir aus ihren Selbstreflexionen lernen können. Frau Thym, Sie haben mit rund 20 Männern gesprochen, die in der Schweizer Finanzbranche Führungspositionen innehaben. Was wollten Sie dabei herausfinden? Mich interessiert, wie und warum manche Personen in Machtpositionen kritisch über Macht nachdenken. Häufig wird davon ausgegangen, dass Kritik an Diskriminierung, Unrecht und Ausbeutung nur 'von unten' kommt - also von jenen, die direkt darunter leiden. Eine Selbstkritik der Mächtigen wird eher selten ernst genommen. Mit meinem Projekt möchte ich zeigen, dass auch ihre Erfahrungen wichtig sind.
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