Revolution in der Elektronik?

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Eine neue Studie zeigt, dass mit Molybdänit kleinere und energieeffizientere elektronische Chips hergestellt werden könnten. Molybdänit ist ein noch leistungsfähigerer Werkstoff als herkömmlich verwendetes Silizium oder Graphen. Die Entdeckung könnte eine bedeutende Rolle in der Elektronik spielen, da sie die Herstellung von noch kleineren Transistoren mit sehr viel geringerem Energieverbrauch ermöglicht: Forschungsarbeiten haben gezeigt, dass Molybdänit (MoS2) ein sehr effizienter Halbleiter ist. Dieses im natürlichen Zustand in grossen Mengen vorkommende Mineral wird insbesondere als Legierungselement für Stähle oder Zusatzstoff für Schmiermittel verwendet. Im Bereich der Elektronik wurde es hingegen noch nie wirklich untersucht. 'Es handelt sich um einen zweidimensionalen, in der Nanotechnologie einfach zu verwendenden Werkstoff. Er besitzt ein attraktives Potenzial für die Herstellung von sehr kleinen Transistoren sowie von lichtemittierenden Dioden (LEDs) und Solarzellen', erklärt der verantwortliche Professor Andras Kis,. Er vergleicht die Vorteile mit den Vorzügen von Silizium und Graphen: Ersteres bildet heute den Hauptbestandteil der Chips im Elektronik- und Informatikbereich, und Letzteres bescherte nach seiner Entdeckung 2004 den beiden Physikern Andre Geim und Konstantin Novoselov von der Universität Manchester 2010 den Nobelpreis für Physik. 100 000 mal geringerer Energieverbrauch
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