Nachdem 2013 im St. Galler Sittertobel die Erde gebebt hatte, wurden die Testbohrungen für das St. Galler Geothermieprojekt eingestellt. ( Stadt St. Gallen / St. Galler Stadtwerke)
Nachdem 2013 im St. Galler Sittertobel die Erde gebebt hatte, wurden die Testbohrungen für das St. Galler Geothermieprojekt eingestellt. Stadt St. Gallen / St. Galler Stadtwerke) - Forschende des Schweizerischen Erdbebendienstes SED und der ETH Zürich entwickeln zusammen mit dem Nationalen Hochleistungsrechenzentrum der Schweiz CSCS ein Verfahren, das Geothermie mithilfe von Supercomputern sicherer machen soll. Die Tiefen-Geothermie soll zum Ausbau der erneuerbaren Energien in der Schweiz beitragen. So ist es in der Energiestrategie 2050 vorgesehen. Doch während Geothermie beispielsweise auf der vulkanisch hochaktiven Insel Island verhältnismässig leicht nutzbar ist, ist das auf den Kontinenten oft deutlich schwieriger und risikobehafteter. In der Schweiz muss man vier bis fünf Kilometer tief bohren, um in ausreichend heisse Regionen der Erdkruste zu gelangen, damit sich Wasser auf die benötigten 160 bis 180 Grad Celsius aufheizen lässt. Dabei fliesst über ein Bohrloch eingepumptes Wasser durch das heisse Gestein, bevor es wieder nach oben gepumpt wird.
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