Eine uralte Geschichte: Bauern gegen Ungeziefer

- EN- DE - FR- IT
Eine uralte Geschichte: Bauern gegen Ungeziefer
Bereits in der Jungsteinzeit stellten Schädlinge eine Gefahr für die Erträge aus der Landwirtschaft dar. Darauf deuten die Überreste von Mäusen und Insekten hin, die ein archäologisches Forschungsteam unter Basler Leitung in prähistorischen Brunnen gefunden hat. Es gibt aber auch Hinweise darauf, dass sich die Menschen zu wehren wussten − zum Beispiel durch Wechsel zu weniger anfälligen Getreidesorten. Vor etwa 8000 Jahren wurden die Menschen in Europa sesshaft und begannen damit, Ackerbau zu betreiben. Viele Forschungsprojekte befassen sich mit den damaligen landwirtschaftlichen Praktiken, lassen in der Regel jedoch den Effekt von Schädlingen aussen vor. Vor allem für die westmediterranen Regionen Europas gab es bisher kaum Belege für das Vorkommen von schädlichen Insekten und Nagetieren. Eine Arbeit der Forschungsgruppe von Ferran Antolín an der Universität Basel zeigt nun, dass die Menschen in Südeuropa schon in der mittleren Jungsteinzeit mit Schädlingen wie Waldmäusen und Kornkäfern zu kämpfen hatten - und auch wirksame Strategien dagegen entwickelt haben.
account creation

TO READ THIS ARTICLE, CREATE YOUR ACCOUNT

And extend your reading, free of charge and with no commitment.



Your Benefits

  • Access to all content
  • Receive newsmails for news and jobs
  • Post ads

myScience