Atmosphärenchemie kurz notiert

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Darstellung eines erdähnlichen Exoplaneten mit Atmosphäre. © ESO
Darstellung eines erdähnlichen Exoplaneten mit Atmosphäre. © ESO
Normalerweise lassen sich Berechnungen mit dem Computer viel schneller durchführen als von Hand. Doch mit einer einfachen Formel erzielt Kevin Heng, Astrophysiker an der Universität Bern, seine Resultate tausende Male schneller als mit herkömmlichen Computercodes. Heng berechnet die Häufigkeit bestimmter Moleküle in der Atmosphäre von Exoplaneten. Diese Atmosphärenchemie soll schlussendlich klären, ob physikalische, geologische oder biologische Prozesse hinter beobacheteten Messwerten stehen. Mit ihren raffinierten Instrumenten können Astronomen heute nicht nur neue Exoplaneten aufspüren, sondern auch die Atmosphäre einiger dieser fernen Welten charakterisieren. Entspricht eine Beobachtung den Erwartungen oder sorgt sie für eine Überraschung? Um diese Frage zu beantworten, berechnen Theoretiker die erwartete Häufigkeit von Molekülen in der Planetenatmosphäre. Kevin Heng, Direktor des Center for Space and Habitability (CSH) der Universität Bern, ist Fachmann für solche Berechnungen.
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