Gesundes Korallenriff auf den Malediven (2013). Bild: Wikimedia Commons.
Hitzewellen im Meer können Ökosysteme unwiderruflich schädigen und stellen damit auch eine Bedrohung für die Fischerei dar. Wie ein Team geleitet vom Berner Physiker Thomas Frölicher in einer soeben im Fachmagazin «Nature» publizierten Studie zeigt, haben marine Hitzewellen in den vergangenen Jahrzehnten stark zugenommen. Dieser Trend wird sich als Folge des Klimawandels weiter verstärken. Unterwasseraufnahmen von Korallenriffen, die all ihre leuchtenden Farben eingebüsst haben, sind zu einem Sinnbild geworden für die Folgen des Klimawandels. So wie die schrumpfenden Alpengletscher. Die Korallen im australischen Great Barrier Reef zum Beispiel stellen ein Ökosystem dar, das sehr empfindlich auf marine Hitzewellen reagiert. Darunter versteht man Phasen, während denen die Wassertemperatur nahe der Meeresoberfläche extrem erhöht ist.
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