Beim Ausbruch des Pinatubo im Juni 1991 wurden grosse Mengen an Aschepartikeln bis in die Stratosphäre geschleudert. Der Ausbruch hatte jahrelange klimatische Nachwirkungen. (Bild: Dave Harlow, USGS)
Beim Ausbruch des Pinatubo im Juni 1991 wurden grosse Mengen an Aschepartikeln bis in die Stratosphäre geschleudert. Der Ausbruch hatte jahrelange klimatische Nachwirkungen. (Bild: Dave Harlow, USGS) - Je mehr Wasser im Magma gelöst ist, desto grösser die Gefahr, dass ein Vulkan explodiert. Eine neue ETH-Studie zeigt nun: Diese einfache Regel stimmt nur zum Teil. Denn ein hoher Wassergehalt senkt paradoxerweise das Explosionsrisiko markant. Es gibt zwei Fragen, welche die Vulkanforscher seit langem umtreiben: Wann genau wird ein Vulkan das nächste Mal ausbrechen? Und wie wird er ausbrechen? Wird sich sich die Lava als zähflüssiger Strom den Berg hinunterwälzen, oder stösst der Vulkan explosionsartig eine kilometerhohe Aschewolke in die Atmosphäre? Die erste Frage nach dem Wann lässt sich inzwischen relativ präzis beantworten, erklärt Olivier Bachmann, Professor für magmatische Petrologie an der ETH Zürich. Er verweist auf die Überwachungsdaten des Vulkans Cumbre Vieja auf der Kanareninsel La Palma, bei dem sich kürzlich ein Lavastrom bis hinunter ins Meer ergoss.
UM DIESEN ARTIKEL ZU LESEN, ERSTELLEN SIE IHR KONTO
Und verlängern Sie Ihre Lektüre, kostenlos und unverbindlich.