Das System wird in einem experimentellen Bienenstock präsentiert
Das System wird in einem experimentellen Bienenstock präsentiert © Artificial Life Lab / University of Graz / Hiveopolis Wissenschaftler der EPFL haben ein temperaturmoduliertes Robotersystem entwickelt, das sich perfekt in die Bienenstöcke der als empfindlich geltenden Honigbienen integrieren lässt. Dank dieses Systems ist es möglich, bisher nicht beobachtete Verhaltensweisen zu bemerken und diese sogar zu beeinflussen. Honigbienen sind dafür bekannt, dass sie schwer zu studieren sind. Forschungsinstrumente und -bedingungen und sogar unbekannte Gerüche können das Verhalten eines Bienenvolkes stören. Ein gemeinsames Forschungsteam der Mobile Robotic Systems Group der Fakultät für Ingenieurwissenschaften und -techniken und der Fakultät für Informatik und Kommunikation der EPFL sowie des Hiveopolis-Projekts an der Universität Graz in Österreich hat ein Robotersystem entwickelt, das sich unauffällig in den Rahmen eines klassischen Honigbienenstocks einfügen kann. Bestehend aus einer Reihe von thermischen Sensoren und Aktoren, misst und moduliert dieses System das Verhalten der Honigbienen durch lokalisierte Temperaturschwankungen. "Viele Regeln der Bienengesellschaft - von kollektiven und individuellen Interaktionen bis hin zur Aufzucht einer gesunden Brut - werden durch die Temperatur gesteuert.
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