Ein Schweizer Netzwerk bringt Stressforscher zusammen

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Um die Stressforschung in der Schweiz zu fördern, haben die Professoren Dominique de Quervain von der Universität Basel und Carmen Sandi vom Brain Mind Institute der EPFL stressnetwork.ch gegründet - ein Netzwerk von über 30 renommierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern an Schweizer Universitäten, die in verschiedenen Bereichen der Stressforschung arbeiten. Stress kann aus schwierigen Situationen in unserem privaten oder beruflichen Leben entstehen und bildet einen erheblichen Risikofaktor für die geistige und körperliche Gesundheit. Chronischer Stress kann eine Reihe von Folgen haben, darunter Bluthochdruck, Gewichtszunahme, Sucht, Burn-out und Depression, um nur einige zu nennen. Stress führt auch zu finanziellen Problemen, was seit Längerem bekannt ist: Eine Studie des Staatssekretariats für Wirtschaft des Bundes von 2003 hat gezeigt, dass Stress eine wirtschaftliche Belastung von mehreren Milliarden Franken pro Jahr verursacht. 'Ein besseres Verständnis von Stress ist eine Voraussetzung, um stressbedingte Gesundheitsprobleme vermeiden und behandeln zu können', sagt Professorin Carmen Sandi vom Brain Mind Institute der ETH Lausanne. Und um dieses bessere Verständnis zu erreichen, haben Sandi und Dominique de Quervain von der Universität Basel, zwei weltweit renommierte Fachleute für Stressforschung, nun ein nationales Netzwerk von mehr als 30 Stressforscherinnen und -forschern an Schweizer Universitäten gegründet.
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