Histoire et Cité vereint nun die vier Westschweizer Universitäten

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Das Festival vereint nun die Universitäten von Genf, Lausanne, Freiburg und Neuc
Das Festival vereint nun die Universitäten von Genf, Lausanne, Freiburg und Neuchâtel.

Nach den Universitäten Genf, Lausanne und Neuenburg tritt nun auch die Universität Freiburg dem der Geschichtswissenschaft gewidmeten Festival bei, dessen 11. Ausgabe vom 20. bis 29. März 2026 unter dem Motto ’Comme par magie’ stattfinden wird.

Das Festival Histoire et Cité, das 2014 vom Maison de l’histoire der Universität Genf ins Leben gerufen wurde, hat eine neue Etappe erreicht und zählt nun auch die Universität Freiburg (UNIFR) zu seinen Partnern. Ausgabe, die vom 20. bis 29. März stattfindet, vereint das Ereignis nun die vier Universitäten der Westschweiz - Genf, Lausanne, Neuenburg und Freiburg - neben weiteren Partnerinstitutionen in Nyon, Prangins, La Chaux-de-Fonds und im Wallis. Es wird mehr als 135 Öffentliche Begegnungen zum Thema ’Comme par magie’ anbieten.

Mit dem Beitritt der Universität Freiburg (UNIFR) stärkt das Festival Histoire et Cité seine Westschweizer Dimension und seine akademische Ausstrahlung sowie seine Position als unumgängliches Treffen, das der Geschichte gewidmet ist. Der Freiburger Teil des Festivals umfasst 22 Veranstaltungen vom 23. bis 28. März, von denen mehrere sowohl auf Deutsch als auch auf Französisch angeboten werden, was die Zweisprachigkeit der Institution und des Kantons widerspiegelt.

’Das Festival ist eine Einladung zur Debatte und zum Austausch. Nach Lausanne und Neuenburg bekräftigt die Aufnahme von Freiburg in das Projekt unseren Willen, die Bedeutung der Erforschung der Vergangenheit und ihrer Vermittlung an das Westschweizer Publikum zu unterstreichen’, freut sich Sébastien Farré, Exekutivdirektor des Maison de l’histoire der Universität Genf und Co-Direktor des Festivals Histoire et Cité.



Freiburg freut sich, dem grössten Geschichtsfestival der Schweiz beizutreten!




freiburg freut sich, am grössten Geschichtsfestival der Schweiz teilzunehmen! Es ist eine einmalige Gelegenheit, mit einem breiten Publikum auf spannende Weise über historische Themen zu diskutieren’, sagt Vitus Huber, Co-Direktor des Freiburger Teils der Veranstaltung.

Die vier Westschweizer Universitäten sind jeweils für ihr Programm verantwortlich und tragen dazu bei. Dasselbe gilt für die anderen Partner des Festivals: UniDistance, das Musée romain de Nyon, das Château de Nyon - Musée historique, das Schweizerische Nationalmuseum - Château de Prangins, das Musée cantonal d’archéologie et d’histoire (MCAH) in Lausanne und die Bibliothèque cantonale et universitaire (BCU) in Lausanne. Insgesamt wird diese 11. Ausgabe des Festivals an acht Orten und in acht Regionen der Westschweiz stattfinden.

Magie als zentrales Thema der Ausgabe

durch das Thema ’Wie durch Magie’ wird das Festival dieses Jahr die komplexen Beziehungen zwischen Wissenschaft und Glauben, Rationalität und Imagination, Realem und Übernatürlichem erforschen. Mehr als 250 Spezialisten - Historikerinnen und Historiker, Forscherinnen und Forscher - werden im Rahmen von Vorträgen, Podiumsdiskussionen, Führungen, Filmvorführungen und Workshops sprechen. Die Treffen werden eine Reflexion über spirituelle und okkulte Praktiken im Laufe der Zeit und der Kulturen sowie über Figuren - Magier, Zauberer, Heiler - anregen, die abseits des vorherrschenden Wissens manchmal einen hohen Preis für ihre Zugehörigkeit zu religiösen, philosophischen oder wissenschaftlichen Gegenkulturen bezahlt haben. Das vollständige Programm des Festivals wird am 3. März bekannt gegeben

Das Festival Histoire et Cité (Geschichte und Stadt )

Das Festival Histoire et Cité wurde vom Maison de l’histoire , einem interfakultären Zentrum der Universität Genf, initiiert und entstand 2014 mit der Unterstützung des Vereins Les Rencontres de Genève Histoire et Cité. Es reagiert auf das Interesse der Öffentlichkeit an den Geschichtswissenschaften. Die Veranstaltung ist für alle offen und kostenlos und soll zum Nachdenken und zum Dialog über ein aktuelles Thema anregen, das aus einer breiten zeitlichen und transkulturellen Perspektive betrachtet wird. Die Veranstaltung ist in der Westschweiz einzigartig und wird in der französischsprachigen Welt als eines der grossen Treffen zur Geschichte anerkannt, wie beispielsweise die Rendez-vous de l’histoire in Blois oder L’histoire à venir in Toulouse.