Klimaerwärmung kann Resistenz von Viren erhöhen

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Symbolbild: Viren, die sich an warme Umgebungen anpassen, können schwieriger dur
Symbolbild: Viren, die sich an warme Umgebungen anpassen, können schwieriger durch gängige Desinfektionsstrategien eliminiert werden. (Foto: Andri Bryner)
Symbolbild: Viren, die sich an warme Umgebungen anpassen, können schwieriger durch gängige Desinfektionsstrategien eliminiert werden. (Foto: Andri Bryner) - Die Anpassung an wärmere Umweltbedingungen kann die Widerstandkraft von Viren stärken, sodass sie sich weniger leicht inaktiveren lassen. Dies zeigt eine neue Studie unter Beteiligung der Eawag. Die Klimaerwärmung könnte daher dazu führen, dass die Bekämpfung von Viren schwieriger wird. Enteroviren, die Infektionen wie Erkältung oder Polio verursachen können, und andere krankheitserregende Viren gelangen über Fäkalien ins Abwasser und schliesslich in die Oberflächengewässer. Dort können sie durch Hitze, Sonneneinstrahlung sowie durch andere Mikroben inaktiviert werden - sie verlieren ihre Fähigkeit, Krankheiten zu verbreiten. Ein Team von Forschenden um Tamar Kohn und Anna Carratalá von der EPFL, darunter Tim Julian vom Wasserforschungsinstitut Eawag, untersuchte, wie sich der Klimawandel auf die Resistenz von Viren auswirken könnte.
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