Maus beim Gedächtnistest: Mäuse, die regelmässig im Laufrad aktiv waren, zeigten ein besseres Langzeitgedächtnis als ihre inaktiven Artgenossen.
Mäuse, die sich in Laufrädern bewegen, entwickeln doppelt so viele neue Nervenzellen wie inaktive Tiere. Zudem sind sie besser dazu fähig, neue von bekannten Objekten zu unterscheiden. Dies zeigt eine Studie von Wissenschaftlern der Universität Basel, die in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift «Brain Plasticity» erschienen ist. Die Bildung von neuen Nervenzellen im Gehirn von erwachsenen Menschen und Tieren wird adulte Neurogenese genannt. Seit Langem gibt es Hinweise darauf, dass körperliche Aktivität die Neurogenese verbessern kann. Was die Bildung junger Zellen für das Lernen und das Gedächtnis bedeutet, ist jedoch immer noch Gegenstand intensiver Forschung. Das Forschungsteam um Professor Josef Bischofberger am Departement Biomedizin der Universität Basel hat zwei Gruppen von Mäusen untersucht, die sich entweder in frei zugänglichen Laufrädern bewegen konnten oder keine Laufräder zur Verfügung hatten.
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