Möglicher Ansatz für neue Antibiotika entdeckt

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Prozess des «Stalling»: Proteine bleiben im Tunnel der Ribosomen stecken. © Norb
Prozess des «Stalling»: Proteine bleiben im Tunnel der Ribosomen stecken. © Norbert Polacek, DCB, Universität Bern.
Zwei Forschungsteams aus Bern und Zürich haben eine neue Methode entwickelt, um einen Einblick in einen bislang kaum erforschten Teil der bakteriellen Proteinherstellung zu erhalten. Die Resultate könnten bei der Entwicklung neuer Antibiotika helfen. Ribosomen sind die 'Fabriken' der Zelle und für die Produktion von Proteinen zuständig. Sie entsprechen einer komplexen Maschinerie aus ribosomalen RNA-Molekülen und diversen ribosomalen Proteinen. So lange diese Fabriken funktionieren, werden tief im Zentrum des Molekülkomplexes unablässig Aminosäuren zu Proteinketten zusammengesetzt, die sich allmählich durch den sogenannten Ribosomal Exit Tunnel herauswinden. Manchmal allerdings kommt das 'Montageband' ins Stocken. Die Proteine bleiben im Exit-Tunnel stecken und die ganze Maschinerie wird blockiert.
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