Mehr Nahrung dank Teamwork

Helferfische von Neolamprologus obscurus bei ihrem Nest. © Hirokazu Tanaka, Univ
Helferfische von Neolamprologus obscurus bei ihrem Nest. © Hirokazu Tanaka, Universität Bern
Erstmals wurde bei Fischen ein spezielles kooperatives Verhalten beschrieben. Wie Forschende der Universität Bern zeigen, sichert sich die Buntbarschart Neolamprologus obscurus durch Teamwork zusätzliche Nahrungsquellen. Kooperatives Verhalten bei der Nahrungssuche wurde bereits bei Raubtieren und verschiedenen sozialen Spinnen beobachtet. Jetzt haben Forschende um Dr. Hirokazu Tanaka vom Institut für Ökologie und Evolution der Universität Bern entdeckt, dass eine Fischart ähnlich vorgeht. Die kleinen sozialen Buntbarsche namens Neolamprologus obscurus , die nur im Tanganjikasee in Sambia vorkommen, graben Höhlen unter Steinen aus, in denen sie vor Räubern geschützt sind und die der Nahrungsbeschaffung dienen. Sowohl das Graben der Höhlen als auch die Unterhaltsarbeiten führen die Fische gemeinsam aus. Die Studie dokumentiert nun zum ersten Mal, dass sich Fische durch komplexes Teamwork mehr Nahrung beschaffen.
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