Risikoabschätzungen von Chemikalien für die Umwelt sind ungenügend

Solitärbienen (Osmia cornuta): ein Männchen am Rücken eines Weibchens nach der P
Solitärbienen (Osmia cornuta): ein Männchen am Rücken eines Weibchens nach der Paarung. © Verena Strobl, Univeristät Bern
Solitärbienen (Osmia cornuta): ein Männchen am Rücken eines Weibchens nach der Paarung. Verena Strobl, Univeristät Bern - Forschende des Instituts für Bienengesundheit der Universität Bern plädieren für einen evolutionsbiologischen Ansatz bei der Risikoabschätzung von Chemikalien. Die bisherige Abschätzung des Umweltrisikos beruht primär auf Sterblichkeit durch Chemikalien und berücksichtigt nicht in erster Linie die Einschränkungen der Fortpflanzung (Fitness). Die Fitness ist aber entscheidend für den Schutz wilder Arten. Da der massive Einsatz von Chemikalien zum Massenaussterben von Arten beiträgt, erscheint es dringend notwendig, Risikoabschätzungen schnellstmöglich zu reformieren. 'Wir erleben momentan das sechste Massenaussterben von Arten, und der massive Einsatz von Chemikalien ist dafür ein Schlüsselfaktor', sagt Lars Straub vom Institut für Bienengesundheit der Universität Bern. Die Ökotoxikololgie, eine Einschätzung von Umweltrisiken durch Chemikalien, sei daher für einen nachhaltigen Umweltschutz ganz entscheidend.
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