Wachsender CO2-Ausstoss treibt atmosphärische Konzentration auf neuen Rekord

Das durch menschliche Aktivitäten freigesetzte CO2 sammelt sich in der Atmosphäre, im Ozean und in Landökosystemen an. Dieses jährlich aktualisierte Kohlenstoffbudget belegt, dass kontinuierlich gestiegene CO2-Emissionen aus der Verbrennung fossiler Energieträger die atmosphärische Konzentration zum ersten Mal auf über 400 ppm (parts per million) getrieben haben. Wie aus dem heute online publizierten jährlichen Bericht des Global Carbon Project (GCP) hervorgeht, haben die CO2-Emissionen aus der Verbrennung fossiler Energieträger und der Zementproduktion einen neuen Rekordstand von 35 Milliarden Tonnen pro Jahr erreicht. Dies entspricht einem Zuwachs von 58 Prozent gegenüber dem Stand von 1990. Gegenüber 2011 hat der jährliche Ausstoss um 2. Prozent zugenommen. Basierend auf Schätzungen der globalen Wirtschaftsleistung im laufenden Jahr wird ein Zuwachs von 2. Prozent auf 36 Milliarden Tonnen CO2 für 2013 erwartet. In etlichen Ländern ist die Abhängigkeit von Kohle für die Energieproduktion im vergangenen Jahr gestiegen, was den Emissionsanstieg zusätzlich beschleunigt.
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