Drei ERC Starting Grants für Forschende an der Universität Bern

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Drei ausgezeichnete Forschungsprojekte: von den insgesamt 3’928 eingereichten Anträgen für die diesjährige Ausschreibung der «Starting Grants»-Beiträge des European Research Council (ERC) werden drei Projekte aus Bern unterstützt. Die Fördersumme für die Berner Forschenden beträgt insgesamt rund 5.1 Millionen Franken.

Der Europäische Forschungsrat (ERC) fördert im Rahmen des Programms Horizon Europe mit den ERC Starting Grants bahnbrechende Projekte von exzellenten Nachwuchsforschenden. Forschende aus der Schweiz konnten sich im Herbst 2024 erstmals wieder für die hochkompetitive Forschungsförderung des ERC bewerben, von dem sie seit 2021 ausgeschlossen waren. Dies wurde durch die Fortschritte in den Verhandlungen zwischen der Schweiz und der EU ermöglicht. Ende Jahr soll die Assoziierung der Schweiz an Horizon Europe offizialisiert werden.

Gute Bedingungen für Spitzenforschung

In der diesjährigen Ausschreibung der ERC Starting Grants wurden über 3’928 Gesuche eingereicht, wovon insgesamt 478 Projekte mit rund 761 Millionen Euro gefördert werden. Dabei handelt es sich um Beiträge für Nachwuchsforschende, die mit einem eigenen Team ein unabhängiges Forschungsprojekt durchführen wollen.

’Es ist sehr erfreulich, dass erneut ERC Starting Grants an Forschende in der Schweiz vergeben werden und drei davon an die Universität Bern gehen’, sagt Hugues Abriel, Vizerektor Forschung und Innovation der Universität Bern. ’Die Möglichkeit, ERC Grants einwerben zu können, ist auch für die Attraktivität der Universität Bern im europäischen Wettbewerb um Nachwuchsforschende wichtig’, ergänzt Abriel.

Die drei ausgezeichneten Projekte befassen sich mit rechtspolitischen Aspekten von Klimaprotesten in Europa, Raubbakterien als ’lebende Antibiotika’ und Klima-Kipppunkten des Ozeans.

Detailbeschreibungen der Projekte sowie Kurzbiografien der Forschenden: