Genetischer Code: «Stop» heisst nicht immer «Stop»

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Aufnahme des Wimpertierchens Condylostoma magnum mit ringförmig angeordnetem gen
Aufnahme des Wimpertierchens Condylostoma magnum mit ringförmig angeordnetem genetischem Code. Die roten Sterne markieren Stop-Codone. © UniBE/Estienne Swart
Bisher galt der genetische Code, mit dem Erbinformationen vermittelt werden, seit der Entstehung des Lebens als unverändert. Nun haben Berner Zellbiologen in Wimpertierchen einen Baustein der genetischen Kommunikation entdeckt, bei dem mehrere 'Interpretationsmöglichkeiten' bestehen. Darin zeigt sich ein bisher unbekanntes Zwischenstadium der Evolution. In der Sprache lässt sich bei einem Wort mit mehreren Bedeutungen die richtige Bedeutung aus seinem Kontext ableiten. Da sich die menschliche Sprache entwickelt, können Wörter ihre Bedeutung auch ändern. Die Biologie hat ebenfalls eine Sprache, mit der sie Informationen vermittelt: Der genetische Code ist so etwas wie die Universalsprache des Lebens und gilt für alle Lebewesen - von den einfachsten Bakterien bis zum menschlichen Körper. Der genetische Code gibt vor, wie eine Sequenz der DNA (Desoxyribonukleinsäure) in Aminosäuren übersetzt wird.
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