Zusammenhang zwischen Immunsystem, Hirnstruktur und Gedächtnis entdeckt

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Die Dicke der menschlichen Hirnrinde korreliert mit dem epigenetischen Profil im
Die Dicke der menschlichen Hirnrinde korreliert mit dem epigenetischen Profil immunrelevanter Gene. (Bild: Universität Basel, Transfakultäre Forschungsplattform Molecular and Cognitive Neurosciences)
Wissenschaftler der Universität Basel haben in zwei unabhängigen Studien nachgewiesen, dass sowohl die Struktur des Gehirns als auch mehrere Gedächtnisfunktionen mit Genen des Immunsystems in Zusammenhang stehen. Die Fachzeitschriften «Nature Communications» und «Nature Human Behaviour» haben die Forschungsresultate veröffentlicht. Das Immunsystem des Körpers erfüllt lebenswichtige Aufgaben, wie die Abwehr gegen Bakterien und Krebszellen. Das menschliche Gehirn wird allerdings durch eine spezielle Barriere, die sogenannte Blut-Hirn-Schranke, von den Immunzellen im Blutkreislauf getrennt. Die Schranke schützt das Gehirn vor im Blut zirkulierenden Krankheitserregern und Toxinen. Gleichzeitig trennt sie die Immunzellen des menschlichen Körpers in solche, die ihre Funktion im Blut erfüllen und in solche, die spezifisch im Gehirn eingreifen. Bisher ging man davon aus, dass das Gehirn grösstenteils unbeeinflusst vom Immunsystem funktioniert.
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