Deformierte Frauenschädel sorgen für paläontologische Überraschung in Bayern
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Paläogenomische Studie untersucht Hunneninvasion und weibliche Migration im Frühmittelalter Süddeutschlands und kommt zum Schluss: Die Bayerinnen und Bayern haben Vorfahren aus dem Schwarzmeerraum. Nach dem Ende des Römischen Reichs und der Zeit der Völkerwanderungen folgt in Mitteleuropa die Periode des frühen Mittelalters. In Mitteleuropa wird diese Epoche gemeinhin mit verschiedenen barbarischen Stämmen, wie etwa Alamannen, Franken oder Langobarden in Verbindung gebracht. Welche Bevölkerungen populationsgenetisch tatsächlich hinter diesen Begriffen stecken, ist bislang aber nicht untersucht worden. Ein internationales Team mit Beteiligung von Freiburger Forschern um Prof. Daniel Wegmann hat nun Bevölkerungen untersucht, die in der Zeit um 500 n. Chr. auf dem ehemaligen Gebiet des Römischen Reichs in Bayern lebten und ist zu verblüffenden Resultaten gekommen. Hinweise auf die Hunnen - Die Forschenden analysierten in einer interdisziplinären Studie die alten Genome von etwa 40 mittelalterlichen Menschen aus Süddeutschland.



