Durchbruch in der Malariaforschung

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Dank der gezielten Entfernung von über 1’300 Genen im Plasmodium-Parasiten
Dank der gezielten Entfernung von über 1’300 Genen im Plasmodium-Parasiten (hier in rot, Wirtszellen in grün), konnten die Forschenden hunderte Schwachstellen des Malaria-Erregers identifizieren. © Institut für Zellbiologie, Universität Bern
Eine internationale Forschungsgruppe um den Zellbiologen Volker Heussler von der Universität Bern hat hunderte genetische Schwachstellen des Malaria-Parasiten Plasmodium identifiziert. Diese sind in der Medikamentenund Impfstoffentwicklung dringend erforderlich, um die Krankheit dereinst ausrotten zu können. Trotz grosser Anstrengungen in Medizin und Wissenschaft, sterben weltweit immer noch mehr als 400'000 Menschen an Malaria. Die Infektionskrankheit wird durch den Stich von Moskitos übertragen, die den Malariaparasiten Plasmodium in sich tragen. Das Genom des Parasiten - also das gesamte Erbgut - ist mit etwa 5'000 Genen relativ klein. Im Gegensatz zu menschlichen Zellen verfügen Plasmodium -Parasiten zudem von jedem Gen jeweils über nur eine einzelne Kopie. Wenn man aus dem gesamten Erbgut des Parasiten ein Gen entfernt, führt dies deshalb direkt zu einer Veränderung.
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