Krebszellen Dank des Immunsystems einschläfern
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Forschende der Universität Freiburg haben gezeigt, dass Chemotherapien, die zur Behandlung von Brustkrebs eingesetzt werden, das Immunsystem aktivieren können, um die Tumorzellen einzuschläfern, wodurch das Risiko eines erneuten Wachstums verringert wird. Das sind wichtige Ergebnisse, die neue therapeutische Perspektiven eröffnen. Brustkrebs ist eine der häufigsten Krebserkrankungen in der Schweiz. Therapien wie Bestrahlung oder Chemotherapie nach dem Eingriff verbessern die Heilungsrate signifikant. Es wird allgemein angenommen, dass die Vorteile der zusätzlichen, adjuvanten Chemotherapien darin liegen, dass sie die verbleibenden Tumorzellen direkt abtöten. Das Team von Curzio Rüegg hat einen neuen Mechanismus entdeckt, der es Chemotherapien ermöglicht, das Immunsystem zu aktivieren und Tumorzellen in einen Ruhezustand oder ewigen Schlaf zu versetzen. Ein Mechanismus, der Virusinfektionen ähnelt - Um die Auswirkungen einer adjuvanten Chemotherapie besser zu verstehen, behandelten die Hauptautoren Sanam Peyvandi und Qiang Lan zunächst Brustkrebszellen mit Chemotherapeutika, die üblicherweise bei Patientinnen verwendetet werden, und testeten danach das Verhalten der überlebenden Zellen.



