Bronzezeitliche Hirten waren weniger mobil als gedacht

Grasende Tiere auf einer Gebirgsweide im Kaukasus. (Foto: Sabine Reinhold)
Grasende Tiere auf einer Gebirgsweide im Kaukasus. (Foto: Sabine Reinhold)
Grasende Tiere auf einer Gebirgsweide im Kaukasus. (Foto: Sabine Reinhold) - Viehhalter im heutigen Süden Russlands legten während der Bronzezeit offenbar kleinere Distanzen zurück als bisher angenommen. Die Region gilt als möglicher Ursprungsort der indogermanischen Sprachen. Die Ergebnisse werfen neue Fragen aus, wie sich technische und landwirtschaftliche Innovationen nach Europa verbreitet haben. Davon berichtet ein internationales Forschungsteam mit Beteiligung der Universität Basel. Während der Bronzezeit (ca. 3900-1000 v. Chr.) zogen Hirten und ihre Familien mit ihren Schafen, Ziegen und Rindern über die Hänge des Kaukasus und die nördlich anschliessenden Steppen. Die Region gilt als potentieller Ursprungsort der Indogermanenwanderung, mit der sich die indogermanischen Sprachen sowie technische Innovationen wie Wagen, Hauspferde und Metallwaffen in Europa verbreiteten.
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