Rund 15 Millionen für die Covid-19-Forschung

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Visualisierung des Covid-19-Virus. ( Fusion Medical Animation/Unsplash)

Visualisierung des Covid-19-Virus. ( Fusion Medical Animation/Unsplash)

Das Botnar Research Centre for Child Health (BRCCH) unterstützt elf Forschungsprojekte zu Covid-19. Im Rahmen der Förderinitiative «Fast Track Call for Acute Global Health Challenges» (FTC) finanziert die Fondation Botnar die Projekte an ihren Partnerinstitutionen mit insgesamt rund 15 Millionen Franken für 2,5 Jahre.

Ziel der Förderinitiative ist, Lösungen für die medizinischen Herausforderungen durch die Covid-19-Pandemie zu entwickeln, zugleich aber auch längerfristige Ansätze zu erarbeiten, damit ähnliche Situationen künftig weltweit besser gemeistert werden können. Die Ausschreibung richtete sich an Forschende der Partnerinstitutionen des BRCCH , die Universität und das Universitätsspital Basel, die ETH Zürich, das Universitäts-Kinderspital beider Basel (UKBB) sowie das Schweizerische Tropen und Public Health-Institut (Swiss TPH). Aus 73 eingereichten Projektanträgen wurden elf ausgewählt.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Partnerinstitutionen werden in Zusammenarbeit untereinander und mit weiteren Forschungsteams zu drängenden Fragen aus drei Kategorien forschen: Diagnostik für Covid-19 (fünf Projekte), die menschliche Immunantwort gegen SARS-CoV-2 (3 Projekte) sowie medizinische Interventionen und Behandlungen (3 Projekte).

Forschende der Universität Basel leiten zwei der geförderten Projekte, sind aber in weitere Projekte involviert. Unter der Leitung von Alexandar Tzankov von der Universität und dem Universitätsspital Basel wird ein interdisziplinäres Team die Wechselwirkungen des Coronavirus mit verschiedene Geweben und Organen verstorbener Patientinnen und Patienten untersuchen. Das Projekt wird wertvolle Einblicke in die Pathogenese von COVID-19 und in die zukünftige Gestaltung medizinischer Interventionen für diese Krankheit liefern.

Ein weiteres Team unter der Leitung von Christoph Hess will die Immunantwort in Patientinnen und Patienten mit unterschiedlich schweren SARS-CoV-2-Infektionen untersuchen. Dabei steht die Frage im Fokus, wie unterschiedlich schwere Erkrankungen den Stoffwechsel, die Funktion und die Wechselwirkung dieser Zellen beeinflussen.