Passivrauchen kostet jährlich 420 Mio. Franken
Passivrauchen in öffentlich zugänglichen Innenräumen und am Arbeitsplatz führt jedes Jahr zu 70'000 Spitaltagen und 3'000 verlorenen Lebensjahren. Das verursacht in der Schweiz jährliche Gesundheitskosten von mindestens 420 Mio. Franken. Zu diesem Schluss kommt eine Studie, die unter der Leitung des Instituts für Sozial- und Präventivmedizin am Schweizerischen Tropeninstitut, Basel, erarbeitet wurde. Passivrauchen erhöht das Risiko für Herzinfarkt, Lungenkrebs und andere respiratorische Erkrankungen. Deshalb haben mehrere Länder in den vergangenen Jahren Rauchverbote für öffentlich zugängliche Innenräume eingeführt. Dies führte zu einem Rückgang der Spitaleintritte wegen Herzinfarkten von durchschnittlich 16 Prozent.



