Eine Befragung an über 75-Jährigen in Baselland soll zeigen, was Senioren und Seniorinnen brauchen. ( Inspire-Projekt)
Im Baselbiet steigt der Anteil älteren Einwohnerinnen und Einwohner an der Gesamtbevölkerung besonders stark an. Forschende der Universität Basel beginnen im März mit einer Befragung von 29'000 Seniorinnen und Senioren, die zeigen soll, welche Bedürfnisse und Präferenzen älterer Menschen in Bezug auf das Leben im Alter haben. Der Kanton Basel-Landschaft ist nach dem Tessin die am zweitschnellsten alternde Region der Schweiz und eine der am schnellsten alternden Regionen in Europa. Prognosen sagen voraus, dass die Zahl der Menschen im Baselbiet, die 80 Jahre und älter sind, in den kommenden 20 Jahren um rund 8500 Personen zunehmen wird. Mit der Einführung eines neuen Altersbetreuungsund Pflegegesetzes hat der Landkanton die Grundlagen für ein neues Versorgungsmodell von älteren Personen geschaffen. Dieses Gesetz sieht vor, dass sich die Gemeinden zu Versorgungsregionen zusammenschliessen und Informationsund Beratungsstellen schaffen, welche zu Fragen der Betreuung und Pflege im Alter Auskunft geben. Um das zukünftige Informationsund Beratungsangebot angemessen an den Bedürfnissen und Präferenzen der lokalen Bevölkerung auszurichten, beginnt Mitte März eine freiwillige Befragung von über 29'000 Seniorinnen und Senioren, die in den 86 Baselbieter Gemeinden zu Hause leben.
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