Ein Reaktionsvolumen von 80 Nanolitern in einer Vertiefung einer Mikrovertiefungsplatte (ca. 1 mm Durchmesser), wie sie für das Hochleistungsscreening verwendet wird. Kredit: Mischa Schüttel (EPFL)
Ein Reaktionsvolumen von 80 Nanolitern in einer Vertiefung einer Mikrovertiefungsplatte (ca. 1 mm Durchmesser), wie sie für das Hochleistungsscreening verwendet wird. Kredit: Mischa Schüttel (EPFL) - Wissenschaftler der EPFL haben einen Weg gefunden, eine große Anzahl makrozyklischer Verbindungen zu synthetisieren, die für die Entwicklung von Medikamenten gegen schwierige pathologische Ziele benötigt werden. Wenn Pharmaunternehmen nach einem Arzneimittelkandidaten suchen, wenden sie einen Filterprozess an, der als Hochdurchsatz-Screening bezeichnet wird. Dabei wird eine große Anzahl verschiedener chemischer Verbindungen getestet, um herauszufinden, welche von ihnen sich an ein Protein binden, das das Ziel der zu behandelnden Krankheit ist. Pharmaunternehmen verfügen über Bibliotheken mit 1 bis 2 Millionen kleinmolekularen Verbindungen, die sie im Laufe der Jahre gesammelt haben. Doch in vielen Fällen lassen sich mit dem herkömmlichen Screening nach kleinmolekularen Verbindungen keine Wirkstoffkandidaten identifizieren, einfach weil sie keine Verbindung enthalten, die ausreichend an das Zielmolekül bindet. Eine Lösung wurde mit Makrocyclen gefunden, einer aufstrebenden Klasse von Molekülen, die sich als ideal erwiesen haben.ale für die Bindung an schwierige Ziele wie Proteine mit flachen Oberflächen oder sogar an Proteine, die an andere Proteine gebunden sind, eignen.
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