news
Universität Bern
Ergebnisse 1 - 20 von 619.
Umwelt - Agronomie & Lebensmittelingenieur - 24.03.2026

Um die Biodiversität von Wiesen zu erhöhen, genügt eine wenig intensive Bewirtschaftung nicht immer. Die Wiesen müssen manchmal auch aktiv angesät werden. Im Rahmen eines Forschungsprojekts im Schweizer Mittelland testeten Forschende der Universität Bern verschiedene Methoden zur Wiederherstellung der Pflanzenvielfalt auf Wiesen und zeigen: Nach vier Jahren hatten alle angewandten Methoden zu einer wirksamen Wiederherstellung geführt, mit einer durchschnittlichen Zunahme der vorhandenen Pflanzenarten von 29 Prozent.
Umwelt - Biowissenschaften - 19.03.2026

Forschende der Universität Bern haben erstmals das Immunsystem der Bachforelle Zelle für Zelle untersucht und eine Übersicht der Genaktivität in jeder Zelle erstellt. Die Studie zeigt, wie vielfältig das Immunsystem dieser Ökologisch wichtigen und in der Schweiz geschützten Fischart aufgebaut ist, und weist nach, dass Aufzuchtbedingungen messbare Spuren in den Immunzellen hinterlassen können.
Medien - Sozialwissenschaften - 19.03.2026
Konsum frauenfeindlicher Medieninhalte verstärkt negative Reaktionen gegenüber Frauen
Wenn Menschen frauenfeindliche mediale Inhalte konsumieren, führt dies zu mehr Feindseligkeit gegenüber Frauen. Dieser Zusammenhang ist wissenschaftlich breit abgestützt. Unklar war bislang, dass Männer und Frauen ähnlich negative Reaktionen zeigen. Ausser, die Medieninhalte beinhalten explizite Gewalt gegenüber Frauen: Dann zeigen insbesondere Männer - nicht aber Frauen - negative Reaktionen.
Umwelt - Geowissenschaften - 18.03.2026

Eine internationale Forschungsgruppe mit Beteiligung der Universität Bern zeigt im Bibersee bei Marthalen, dass von Bibern gestaltete Feuchtgebiete bis zu zehnmal mehr Kohlenstoff speichern als vergleichbare Landschaften ohne Biber. Indem sie Flüsse aufstauen und Sedimente zurückhalten, verwandeln Biber Bäche in natürliche Kohlenstoffspeicher - mit dem Potenzial, einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.
Umwelt - Biowissenschaften - 26.02.2026

Forschende der Universität Bern haben den Einfluss von Geschwistern auf die Entwicklung lebenslanger Sozialkompetenz von afrikanischen Buntbarschen untersucht. Sie zeigen erstmals in einem Experiment, dass dafür zwei Faktoren zusammenwirken müssen: Entscheidend sind sowohl die Anzahl der Geschwister, die die Jungfische um sich haben, als auch die Qualität ihrer Interaktionen mit ihnen.
Biowissenschaften - Gesundheit - 19.02.2026

Forschende des Inselspitals, Universitätsspital Bern, und der Universität Bern haben erstmals direkt gemessen, wie das menschliche Gehirn im Schlaf und im Wachzustand Signale austauscht. Mit vorübergehend im Gehirn eingesetzten Elektroden konnten sie den Signalfluss zwischen tiefen Hirnregionen und der Grosshirnrinde über 24 Stunden hinweg mit Millisekunden-Genauigkeit verfolgen.
Gesundheit - Tiermedizin - 19.02.2026

Ein internationales Forschungsteam mit Beteiligung der Universität Bern hat die weltweit erste, umfassende genetische Studie zu Krebs bei Katzen durchgeführt. Dabei zeigte sich, dass einige genetische Veränderungen in Katzentumoren denjenigen bei menschlichem Krebs stark ähneln. Diese Parallelen eröffnen neue Perspektiven für die Entwicklung gezielter therapeutischer Ansätze für die Behandlung von Krebs, insbesondere Brustkrebs.
Astronomie & Weltraum - 12.02.2026

Zuerst die Gesteinsplaneten, die sich in unmittelbarer Nähe ihres Sterns befinden, dann die Gasriesen: Bislang wurde angenommen, dass dies die übliche Reihenfolge von Planeten in ihren Systemen ist. Eine Annahme, die nicht nur auf unser Sonnensystem zutrifft, sondern auch auf die meisten der bisher identifizierten Planetensysteme.
Biowissenschaften - Gesundheit - 10.02.2026

Forschende der Universität Bern und des Inselspitals, Universitätsspital Bern zeigen erstmals, wie Temperaturreize aus der Haut im Gehirn verarbeitet werden und dabei den REM-Schlaf sowie schlafbezogene Störungen beeinflussen. Die neuen Erkenntnisse verbessern unser Verständnis der Wechselwirkungen zwischen Gehirn und Körper, die den Schlaf regulieren, und bieten neue therapeutische Strategien für Schlaf-Wach-Rhythmusstörungen wie Narkolepsie.
Umwelt - Biowissenschaften - 09.02.2026

Forschende der Universität Bern konnten zeigen, dass einfache Massnahmen zur Förderung der Biodiversität, wie die Installation von Astund Steinhaufen, die Populationen von Hermelinen in landwirtschaftlichen Gebieten in der Schweiz fördern. Dies gilt insbesondere dann, wenn sie fachlich begleitet, geplant und koordiniert sind.
Physik - 28.01.2026

Ein altes Rätsel der Teilchenphysik konnte von einer Forschungsgruppe mit Beteiligung der TU Wien, der University of the Pacific und der Universität Bern geknackt werden: Wie formuliert man Quantenfeldtheorien auf einem Gitter am besten, um sie am Computer optimal zu simulieren? Die Antwort kommt von der AI.
Astronomie & Weltraum - Geowissenschaften - 27.01.2026

Eine neue Studie unter der Leitung der Universität Bern entdeckt eine grosse Anzahl von hellen Streifen, sogenannte 'Lineae', auf dem Merkur, die vermutlich durch das Ausgasen von flüchtigen Stoffen aus dem Innern des Planeten entstehen. Dies deutet darauf hin, dass Merkur nicht wie bisher angenommen ein toter Planet ist, sondern geologisch durchaus aktiv sein könnte.
Astronomie & Weltraum - Geowissenschaften - 12.01.2026

Mithilfe von Bildern von Kameras auf Mars-Orbitern entdeckte ein internationales Forschungsteam unter der Leitung der Universität Bern Strukturen auf dem Mars, die grosse Ähnlichkeiten mit klassischen Flussdeltas auf der Erde aufweisen. Es handelt sich um Spuren von Flüssen, die ihre Sedimente in einen Ozean eingetragen haben.
Physik - 03.12.2025

Es gibt keine Beweise für die Existenz von sterilen Neutrinos - einer vierten Art des Elementarteilchens Neutrino. Dies zeigt die internationale MicroBooNE-Kollaboration am US-Forschungszentrum Fermilab mit Beteiligung der Universität Bern. Die Ergebnisse bestätigen das Standardmodell der Teilchenphysik und schliessen aus, dass sterile Neutrinos die Erklärung für bestimmte Anomalien in früheren Physikexperimenten sind.
Gesundheit - Informatik - 27.11.2025

Eine Unterzuckerung (Hypoglykämie) ist ein gefährlicher diabetesbedingter Notfall. Forschende des Inselspitals, Universitätsspital Bern und der Universität Bern zeigen erstmals, dass die menschliche Stimme selbst frühe Anzeichen einer Hypoglykämie verrät. Aufnahmen mit einem gewöhnlichen Smartphone-Mikrofon, ausgewertet mit künstlicher Intelligenz, könnten das Diabetesmanagement künftig sicherer und einfacher machen.
Biowissenschaften - Gesundheit - 25.11.2025

Eine internationale Studie hat eine bislang unbekannte Funktion des Darmnervensystems aufgedeckt. Wie das Team nun zeigt, reguliert das Darmnervensystem die Zusammensetzung und die Stabilität der Darmbarriere. Ist dieser Schutzmechanismus gestört, entsteht eine Neigung zu Allergien. Die Ergebnisse eröffnen neue Perspektiven für die Behandlung von Allergien, chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen und dem Reizdarmsyndrom.
Gesundheit - Biowissenschaften - 04.11.2025
«Mausmikrobiom-Atlas» stärkt die Reproduzierbarkeit von Tierversuchen
Forschende der Universität Bern und des Inselspitals Bern haben in Zusammenarbeit mit über 50 Institutionen den weltweit ersten umfassenden Atlas des Maus-Darmmikrobioms veröffentlicht. Die wegweisende Studie umfasst Daten von Mausmikrobiomen aus sechs Kontinenten und zeigt, dass Stoffwechselfunktionen trotz mikrobieller Vielfalt relativ stabil sind.
Umwelt - Biowissenschaften - 23.10.2025

Eine internationale Studie unter Leitung der Universität Bern zeigt erstmals, dass biologische Invasionen Ökosysteme nicht auf einheitliche Weise verändern. Einige Auswirkungen, insbesondere der durch invasive Arten verursachte Verlust einheimischer Pflanzenvielfalt, sind anhaltend und verstärken sich mit der Zeit.
Gesundheit - Pharmakologie - 16.10.2025
Gentherapie korrigiert erstmals lebensbedrohliche Herzrhythmusstörung im Tiermodell
Forschende des Inselspitals, Universitätsspital Bern, und der Universität Bern haben erstmals zusammen mit Forschenden der Mayo Clinic, Rochester, USA eine neue Gentherapie entwickelt und getestet, die in einem Tiermodell eine lebensbedrohliche genetische Erkrankung des Herzrhythmus erfolgreich korrigiert.
Umwelt - Biowissenschaften - 15.10.2025

Schon minimale Unterschiede in der Artenzusammensetzung können den Lauf der Evolution verändern: Ein Forschungsteam der Universität Bern und der University of British Columbia in Kanada zeigt, dass das Vorkommen einer einzigen anderen Fischart ausreicht, um bei Stichlingen die Entstehung neuer Arten anzutreiben.











