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Universität Bern
Ergebnisse 421 - 440 von 619.
Biowissenschaften - Umwelt - 10.02.2017

Nicht weniger als 500 neue Buntbarsch-Arten - farbige Verwandte unseres Eglis - sind im ostafrikanischen Viktoriasee in den letzten 15'000 Jahren entstanden, ein Rekord in der Tierund Pflanzenwelt.
Biowissenschaften - Umwelt - 02.02.2017

Forscher aus Bern haben den Buntbarsch «Prinzessin vom Tanganjikasee» bei territorialen Kämpfen beobachtet und Erstaunliches entdeckt: Die Fische verfügen nicht nur über ein grosses Reportoire an Drohgesten, sondern kommunizieren ihre Agressivität auch geruchlich. Hierzu verändern sie während der Kämpfe ihr Urinierverhalten.
Gesundheit - Biowissenschaften - 17.01.2017

Am Berner Inselspital und dem Departement Klinische Forschung der Universität Bern läuft die erste klinische Studie für eine neue Immuntherapie gegen Leukämie an. Im Labor entdeckte Antikörper sollen das Wachstum der Tumorzellen hemmen. Sie haben die Fähigkeit, sich selbst zu erneuern, und sind resistent gegen die meisten aktuell vorhandenen Krebstherapien (Chemotherapie, Bestrahlung, zielgerichtete Medikamente): Leukämie-Stammzellen.
Biowissenschaften - Umwelt - 22.12.2016

Warum ist die Vielfalt von Tieren und Pflanzen auf der Erde so unterschiedlich verteilt? Zu dieser alten Kernfrage der Ökologie legt eine von Forschern aus Bayreuth und Bern initiierte und von der Universität Würzburg geleitete internationale Forschungsgruppe neue Daten vor.
Biowissenschaften - Materialwissenschaft - 19.12.2016

Mitochondrien sind die «Kraftwerke» komplexer Zellen und versorgen diese mit Energie. Dazu brauchen sie Protein-Bausteine, die von aussen importiert werden. Die dafür notwendigen «Protein-Import-Maschinen» haben sich über die Jahrmilliarden anders entwickelt als bisher angenommen, wie Berner Biochemiker herausgefunden haben.
Umwelt - Agronomie & Lebensmittelingenieur - 01.12.2016

Wo Menschen Grünlandflächen intensiver bewirtschaften, nimmt nicht nur die lokale Artenvielfalt ab, sondern die Landschaft wird eintöniger und schliesslich bleiben überall die gleichen Arten übrig. Somit wird die Natur ihre vielfältigen 'Leistungen' von der Bodenbildung für die Nahrungsproduktion bis zur Schädlingsbekämpfung nicht mehr erbringen können.
Gesundheit - 30.11.2016
Google Trends könnte Straftaten voraussagen
Über «Google Trends» kann eine Häufung von bestimmten Suchbegriffen erkannt werden. Dies könnte auch genutzt werden, um Straftaten vorherzusagen oder Prävention zu betreiben. Dies zeigen Forschende des Instituts für Rechtsmedizin der Universität Bern anhand des Suchbegriffs «Methamphetamin» in Deutschland, der Schweiz und Österreich.
Astronomie & Weltraum - 29.11.2016

Die Marskamera CaSSIS auf der ExoMars-Sonde Trace Gas Orbiter hat ab dem 22. November die ersten hoch aufgelösten Bilder des Roten Planeten aufgenommen.
Umwelt - 28.11.2016

Eine Erhebung der Universität Bern ergab, dass die Bestandesdichte des Luchses im Kanton Wallis in den vergangenen fünf Wintern aussergewöhnlich niedrig war - dies sowohl im Vergleich mit anderen Teilen der Schweizer Alpen als auch mit früheren Erhebungen aus den 1980er Jahren im Kanton Wallis.
Musik - Biowissenschaften - 26.10.2016

Nicht alle Kohlmeisen singen gleich schön. In einer neuen Studie, die in «Proceedings of the National Academy of Sciences PNAS» veröffentlicht wurde, zeigt Prof. Heinz Richner vom Institut für Ökologie und Evolution der Universität Bern, dass bei Kohlmeisenmännchen, die Tonintervalle besonders exakt singen, das schwarze Federband über der Brust breiter ist als bei ihren weniger begabten Artgenossen.
Astronomie & Weltraum - 24.10.2016

Computersimulationen von Astrophysikern der Universität Bern demonstrieren die Entstehung von Planeten, die Sterne wie Proxima Centauri in deren bewohnbaren Zone umkreisen. Die Simulationen zeigen, dass solche Planeten häufig ungefähr die Grösse der Erde haben und grosse Mengen Wasser enthalten. Im August 2016 gaben Forscher die Entdeckung eines erdähnlichen Planeten in der bewohnbaren Zone von Proxima Centauri bekannt.
Gesundheit - Pharmakologie - 20.10.2016

Seit einiger Zeit wird vermutet, dass Zellen des Immunsystems an der Entstehung der Arteriosklerose beteiligt sind, einer krankhaften Veränderung der arteriellen Blutgefässe, umgangssprachlich auch Arterienverkalkung genannt. Berner Forschende am Institut für Pathologie haben nun einen Rezeptor auf Immunzellen ins Visier genommen, welcher normalerweise die Abwehr gegen mikrobielle Erreger verstärkt.
Tiermedizin - Biowissenschaften - 14.10.2016
Sorgenfalten bei Pferden objektiv erfassen
Eine der grössten Herausforderungen der Tierschutzforschung liegt darin, zuverlässige Indikatoren für Leiden und Wohlbefinden bei Tieren zu etablieren. Forschende der Universität Bern und von Agroscope haben ein Bewertungssystem entwickelt, mit dem sich die unter Pferdekennerinnen und -kennern auch «Sorgenfalten» genannten Hautfalten oberhalb des Augapfels zuverlässig bewerten lassen.
Astronomie & Weltraum - Physik - 04.10.2016

Das Laser-Altimeter BELA der Universität Bern wurde erfolgreich getestet und die letzten Komponenten werden am 5. Oktober an die europäische Weltraumorganisation ESA übergeben.
Biowissenschaften - Geschichte & Archeologie - 21.09.2016
Genetische Geschichte der australischen Bevölkerung erstmals entschlüsselt
Australien ist nach Afrika eine der am längsten dauerhaft von Menschen besiedelten Weltregionen. Aber wer genau waren die ersten Menschen, die sich dort niederliessen? Diese Frage hat politische Implikationen und wird seit Jahren debattiert. Nun legt ein internationales Forscherteam unter Leitung der Universitaät Bern und des Schweizerischen Instituts für Bioinformatik (SIB) die erste umfassende Genom-Untersuchung von australischen Ureinwohnern vor.
Biowissenschaften - Gesundheit - 07.09.2016

Krankheitserregende Darmbakterien aktivieren Schutzmechanismen, um im sauren Milieu des Magens zu überleben.
Biowissenschaften - Umwelt - 06.09.2016

Bei Nacht stört künstliches Licht die Bestäubung und Samenbildung von Pflanzen. Das zeigen aktuelle Studien der Universität Bern. Demnach werden Kohldisteln im Lichtkegel einer Lampe seltener von bestäubenden Insekten besucht und bilden 20 Prozent weniger Samen als solche in Dunkelheit. Für ihr Experiment stellten die Ökologinnen Strassenlaternen in den Berner Voralpen auf.
Sozialwissenschaften - 23.08.2016
Einkommensungleichheit in der Schweiz: Ausmass wird unterschätzt
Wie gross ist die Schere zwischen Arm und Reich in der Schweiz? Offizielle Statistiken zur Einkommensungleichheit geben darauf eine Antwort. Die bisherigen Erhebungsmethoden wurden nun in einer Studie der Berner Fachhochschule und der Universität Bern Steuerdaten gegenübergestellt. Dabei zeigten sich erhebliche Abweichungen.
Gesundheit - 19.08.2016

Vier menschliche Coronaviren sind auf der ganzen Welt verbreitet und neben den bekannteren Rhinoviren verantwortlich für Erkältungen. Meist verlaufen diese Infektionen für den Menschen harmlos. Für eines der vier menschlichen Erkältungs-Coronaviren 'HCoV-229E' haben Virologen aus Bern und Bonn nun den Ursprung gefunden - es stammt ebenso aus Kamelen wie das gefürchtete MERS-Virus.
Biowissenschaften - Gesundheit - 18.08.2016

Bisher galt der genetische Code, mit dem Erbinformationen vermittelt werden, seit der Entstehung des Lebens als unverändert. Nun haben Berner Zellbiologen in Wimpertierchen einen Baustein der genetischen Kommunikation entdeckt, bei dem mehrere 'Interpretationsmöglichkeiten' bestehen. Darin zeigt sich ein bisher unbekanntes Zwischenstadium der Evolution.












