EMPA, Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt

EMPA, Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt
Überland Str. 129, 8600 Dübendorf
EMPA, Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt   link
Ort: Dübendorf, Thun, St.Gallen
Kategorie: Materialwissenschaft
Angliederung: Conseil des EPF / ETH Rat

Die Empa ist eine Forschungseinrichtung für Materialwissenschaft und -technologie. Sie gehört zum ETH-Bereich und ist somit ein wichtiges Element in Bildung, Wissenschaft und Innovation in der Schweiz. Es ist auf Anwendungen, fokussierte Forschung und Entwicklung spezialisiert und bietet Dienstleistungen auf hohem Niveau auf dem Gebiet der nachhaltigen Materialwissenschaft und -technologie. Seine Kernaufgaben sind die innovative Zusammenarbeit mit Industrie und öffentlichen Institutionen, die die Sicherheit von Mensch und Umwelt, die Verbreitung von Wissen und die Lehre auf Universitätsniveau gewährleisten.

Materialwissenschaft - Umwelt - 17.07
Materialwissenschaft - Umwelt
Lithium-Ionen-Akkus enthalten Fluor-reiche Salze, die an feuchter Luft zu giftigem, stark ätzendem Fluorwasserstoff zerfallen. Die Gefährlichkeit von Fluorwasserstoff erschwert und verteuert das Recycling. An der Empa startet nun ein Forschungsprojekt «Fluoribat», um dieses Problem zu lösen. So könnte der Lebenszyklus eines Akkus preisgünstiger ablaufen und zugleich sicherer werden.
Verkehr - Umwelt - 16.07
Verkehr - Umwelt

Der Think Tank Avenir Suisse präsentierte heute seine neueste Publikation mit dem Titel «Nachhaltige Antriebskonzepte». Der Grundtenor ist eindeutig: Es braucht Technologieoffenheit, um das Klimaziel «Netto Null» - gemeint ist der CO2-Ausstoss - bis zum Jahr 2050 zu erreichen. Zu den Autoren gehören auch Peter Richner und Christian Bach von der Empa.

Materialwissenschaft - Elektrotechnik - 2.07
Materialwissenschaft - Elektrotechnik

Forschern ist es gelungen, Aerogele für die Mikroelektronik nutzbar zu machen: Aerogele auf Basis von Zellulose-Nanofasern können elektromagnetische Strahlung in weiten Frequenzbereichen wirksam abschirmen - und sind bezüglich Gewicht konkurrenzlos.

Veranstaltung - Wirtschaft - 24.06
Veranstaltung - Wirtschaft

Die Kreislaufwirtschaft fasst in immer mehr Wirtschaftszweigen Fuss: Teilweise gibt es bereits etablierte Business-Modelle, teilweise ist sie erst in visionären Pioniertaten sichtbar. Wo liegen die Hürden einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft, und wie gelingt es, diese zu meistern? Darüber diskutierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des CE2 Labs am 23. Juni 2020 auf Einladung des Swiss Economic Forums, der Empa und des Nationalen Forschungsprogramms «Nachhaltige Wirtschaft» (NFP 73).

Physik - Materialwissenschaft - 18.06
Physik - Materialwissenschaft

Um die Zahl der Tierversuche in der Forschung weiter zu senken, suchen Forschende nach alternativen Methoden. Will man die Unbedenklichkeit von Substanzen, die noch wenig erforscht sind, sicherstellen, ist dies allerdings eine grosse Herausforderung. Das gilt besonders für Nanomaterialien. Ein Empa-Team entwickelt nun Prozesse, mit denen dies gelingen kann; sie kombinieren dazu Experimente im Reagenzglas mit mathematischen Modellen.

Materialwissenschaft - Gesundheit - 9.06
Materialwissenschaft - Gesundheit

Die von Forschenden der Empa und der EPFL gemeinsam entwickelten vollständig transparenten Operationsmasken stehen kurz vor der industriellen Fertigung. Das neu gegründete Start-up HMCARE konnte unlängst eine Million Franken an Fördergeldern einwerben.

Materialwissenschaft - Physik - 10.07
Materialwissenschaft - Physik

Topologische Materialen sind eine neue Klasse von Materialien, die völlig neue Arten von elektronischen Bauteilen und Supraleitern ermöglichen könnten. In topologischen Materialien können sich Elektronen anders verhalten als in konventionellen. Das Ausmass dieser «exotischen» Phänomene hängt von der so genannten Chern-Zahl ab. Neue Experimente haben nun gezeigt, dass der theoretisch vorausgesagte maximale Wert der Chern-Zahl in einem realen Material erreicht und sogar kontrolliert werden kann.

Physik - Materialwissenschaft - 25.06
Physik - Materialwissenschaft

Mit einem Röntgenversuch an der «European Synchrotron Radiation Facility» (ESRF) im französischen Grenoble wiesen Empa-Forscher nach, wie gut ihre akustische Echtzeitüberwachung von Laserschweissprozessen funktioniert: Mit fast 90-prozentiger Sicherheit erkannten sie die Bildung von unerwünschten Poren, die die Qualität von Schweissnähten beeinträchtigen. Der Nachweis dauert dank einer speziellen Auswertungsmethode, die auf künstlicher Intelligenz (KI) basiert, gerade einmal 70 Millisekunden.

Verkehr - 21.06
Verkehr

Mit mehr als 90 Anflügen auf den Flughafen Zürich testeten Forscher der Empa und des Deutschen Zentrums für Luftund Raumfahrt (DLR) unter der Leitung der Swiss SkyLab Foundation ein Assistenzsystem, das Piloten via Display bei leisen und zugleich sparsamen Anflügen unterstützt. Ergebnis: Die Lärmemisson und der Treibstoffverbrauch sinken merklich. Nun soll das vom DLR entwickelte System zur Serienreife gebracht werden.

Physik - Chemie - 16.06
Physik - Chemie

Ein Forschungsteam der Empa und der EPFL hat einen molekularen Motor entwickelt, der aus nur 16 Atomen besteht und sich zuverlässig in eine Richtung dreht. Er könnte die Energiegewinnung auf atomarer Ebene möglich machen. Das Besondere des Motors: Er bewegt sich exakt an der Grenze zwischen klassischer Bewegung und Quantentunneln - und hat den Forschenden im Quantenbereich rätselhafte Phänomene aufgezeigt.

Umwelt - Bauingenieur - 4.06

Zement muss umweltfreundlicher werden. Empa-Forscher arbeiten darum an alternativem Zement, der deutlich weniger Emissionen verursacht oder sogar das Treibhausgas Kohlendioxid binden kann.




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