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Universität Bern
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Astronomie & Weltraum - Physik - 26.09.2019

Astronominnen und Astronomen haben bei einem kleinen Stern einen Planeten aufgespürt, der viel massereicher ist, als theoretische Modelle voraussagen. Während die überraschende Entdeckung einem spanisch-deutschen Team in einem Observatorium in Südspanien gelang, untersuchten Forschende an der Universität Bern, wie der rätselhafte Exoplanet entstanden sein könnte.
Gesundheit - Informatik - 19.09.2019
KI ermöglicht klinische Bildgebungsanalyse in der Augenheilkunde
Ein zuverlässiges und schnelles Tool, welches das ARTORG Center der Universität Bern und die Universitätsklinik für Augenheilkunde am Inselspital entwickelt haben, bringt Künstliche Intelligenz (KI) der klinischen Anwendung für Augenerkrankungen näher. Die Methode liefert noch während einer Patientenkonsultation in Sekundenschnelle Ergebnisse einer umfassenden Bildanalyse.
Gesundheit - Informatik - 19.09.2019

Ein zuverlässiges und schnelles Tool, welches das ARTORG Center der Universität Bern und die Universitätsklinik für Augenheilkunde am Inselspital entwickelt haben, bringt Künstliche Intelligenz (KI) der klinischen Anwendung für Augenerkrankungen näher. Die Methode extrahiert aus umfangreichen Bilddaten zuverlässig klinisch relevante Informationen und liefert noch während einer Patientenkonsultation in Sekundenschnelle Ergebnisse einer umfassenden Bildanalyse.
Gesundheit - Informatik - 18.09.2019

Zuverlässige Prognosen bei Koma-Patientinnen und -Patienten auf der Intensivstation sind essenziell. Künstliche Intelligenz (KI) kann die Prognosestellung unterstützen, wenn deren Transparenz verbessert wird. Erstmals ist es nun einem Forschungsteam gelungen, den Deep-Learning-Prozess zu entschlüsseln, der Prognose-Entscheiden aufgrund von EEG-Analysen zugrundeliegt.
Umwelt - Geowissenschaften - 04.09.2019

Ein multidisziplinäres Grossprojekt mit Berner Beteiligung zeigt, dass der Ohridsee im Südbalkan tatsächlich der älteste See Europas ist. Eine im Fachmagazin «Nature» veröffentlichte Studie belegt, dass der See vor 1. Millionen Jahren entstanden ist und über diesen Zeitraum kontinuierlich Klimadaten aufgezeichnet hat.
Umwelt - Agronomie & Lebensmittelingenieur - 29.08.2019

Seit gut 30 Jahren beginnt die Weinlese im Burgund durchschnittlich 13 Tage früher als in den vorangehenden sechs Jahrhunderten. Dies zeigt eine soeben veröffentliche Datenreihe zur Traubenernte der vergangenen 664 Jahre. Die historischen Aufzeichnungen wurden unter anderem an der Universität Bern ausgewertet.
Astronomie & Weltraum - 29.08.2019

Ein Mond aus Gestein und brodelnder Lava umkreist möglicherweise einen Planeten 550 Lichtjahre von uns entfernt. Dies vermutet ein internationales Forschungsteam unter Leitung der Universität Bern aufgrund von theoretischen Vorhersagen und entsprechenden Beobachtungen. Dieser Exo-Mond - ein Mond ausserhalb unseres Sonnensystems - wäre eine extreme Version des Jupitermonds Io, also eine Exo-Io.
Geowissenschaften - Geschichte & Archeologie - 08.08.2019

Ein Felsüberhang auf fast 3'500 Metern Höhe im heutigen Äthiopien ist bereits vor über 40'000 Jahren dauerhaft von steinzeitlichen Jägern besiedelt worden. Es handelt sich somit um die bisher älteste prähistorische Wohnstätte in einem Hochgebirge. Das zeigt eine neue Studie einer internationalen Forschungsgruppe unter Beteiligung der Universität Bern.
Astronomie & Weltraum - 29.07.2019

Das Weltraumteleskop CHEOPS hat den endgültigen Test für seinen Start mit einer Sojus-Rakete vom europäischen Weltraumbahnhof in Kourou, Französisch-Guayana, erfolgreich bestanden. CHEOPS ist eine gemeinsame Mission der ESA und der Schweiz unter Leitung der Universität Bern. Sie wird die Suche nach potenziell lebensfreundlichen Planeten unterstützen.
Umwelt - Geowissenschaften - 24.07.2019

Im frühen 19.Jahrhundert kam es zu fünf grossen Vulkanausbrüchen. Dies führte zu einer Abkühlung und - wie eine Studie unter Leitung der Universität Bern zeigt - zu trockenen Monsunregionen und wachsenden Gletschern in den Alpen. Die Studie zeigt, dass das vorindustrielle Klima nicht konstant war: Nähme man diese Kälteperiode als Ausgangspunkt der gegenwärtigen Erderwärmung, hätte sich das Klima bereits stärker erwärmt als in der aktuellen Diskussion angenommen.
Umwelt - Geschichte & Archeologie - 24.07.2019

Im Unterschied zu vorindustriellen Klimaschwankungen erfolgt die gegenwärtige, vom Menschen verursachte Klimaerwärmung auf der ganzen Welt gleichzeitig. Zudem ist die Geschwindigkeit der globalen Erwärmung so gross wie nie seit mindestens 2000 Jahren. Das zeigen zwei Studien der Universität Bern. Viele Menschen machen sich von der 'Kleinen Eiszeit' (ca. 1300 bis 1850) ein klares Bild.
Gesundheit - Sozialwissenschaften - 18.07.2019
Veränderte Geschlechtsstereotype: Frauen und Männer als gleich kompetent wahrgenommen
Repräsentative Umfragedaten deuten darauf hin, dass sich die Geschlechtsstereotype in den USA seit den 1940er Jahren erheblich geändert haben. In einer Studie zeigen Forschende der Universität Bern und der Northwestern University (USA), dass die wahrgenommene Kompetenz von Frauen im Vergleich zu Männern zugenommen hat.
Umwelt - Geowissenschaften - 02.07.2019

Eine Studie zum Transport von Sedimenten im Rhonetal fördert Überraschendes zutage: Schmelzende Gletscher haben den Rückhalteeffekt der zahlreicheren Wasserkraftwerke mehr als kompensiert. Die Daten widerspiegeln ausserdem den Rückgang der Bautätigkeit aufgrund der Finanzkrise von 2008. Diese Forschungsarbeit ist für Europa eine Premiere und liefert wichtige Erkenntnisse insbesondere für die Hochwasserprävention.
Geowissenschaften - Umwelt - 01.07.2019

Jahrtausende alte Erdbeben hinterlassen im Gestein einen fossilen Fingerabdruck. Diese «Erdbebenarchive» werden in der Forschung genutzt, um sehr selten auftretende seismische Aktivitäten besser vorauszusagen. Zwei Forscher des Instituts für Geologie der Universität Bern haben am Grimselpass ein solches Erbebenarchiv gefunden, das vor rund drei Millionen Jahren entstanden ist.
Gesundheit - Biowissenschaften - 20.06.2019

Berner Forschenden ist es gelungen, erstmals die Struktur eines Transport-Proteins zu entschlüsseln und damit den Funktionsmechanismus zu beschreiben, der für das Überleben von Krebszellen eine bedeutende Rolle spielt. Dies ist ein wichtiger Schritt, um wirksame Hemmstoffe zu entwickeln und das Tumorwachstum zu bekämpfen.
Biowissenschaften - 19.06.2019
Waldbrände schaffen Lebensraum für Tiere und Pflanzen
Im Hitzesommer 2003 brannte der Wald bei Leuk im Wallis. Seit dem katastrophalen Brand hat die Natur die verheerte Fläche zurückerobert und bietet zahlreichen bedrohten Tierund Pflanzenarten einen einzigartigen Lebensraum, wie eine kürzlich erschienene Studie der Vogelwarte Sempach und der Universität Bern zeigt.
Biowissenschaften - Sozialwissenschaften - 06.06.2019

Zwei 31'000 Jahre alte Milchzähne aus einer Ausgrabungsstätte im Nordosten Sibiriens haben zur Entdeckung einer bisher unbekannten Bevölkerungsgruppe geführt, die während der letzten Eiszeit in diesem Gebiet gelebt hat. An der Entdeckung dieser «Alt-Nordsibirier» beteiligt war auch Laurent Excoffier, Professor am Institut für Ökologie und Evolution der Universität Bern und Gruppenleiter am SIB Schweizerisches Institut für Bioinformatik.
Biowissenschaften - Gesundheit - 05.06.2019

Bisher war ungeklärt, warum REM-Schlaf oder Traumschlaf zunimmt, wenn die Raumtemperatur warm und angenehm ist. Berner Forschende belegen nun, dass bestimmte Gehirnzellen die REM-Schlafphase dann auslösen, wenn sich der Körper am wenigsten um die Temperatur kümmern muss. Diese Erkenntnisse tragen dazu bei, die Funktion des REM-Schlafs weiter zu enträtseln.
Umwelt - Innovation - 04.06.2019
CO2 aus dem Ozean könnte klimaneutrale Mobilität ermöglichen
Riesige schwimmende Solarinseln auf dem Meer, die genügend Energie produzieren, um einen CO2-neutralen globalen Güterverkehr zu ermöglichen: Die Umsetzung dieses konkreten Vorschlages könnte einen grossen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Dies hat eine internationale Forschungskooperation mit Berner Beteiligung erstmals durchgerechnet.
Agronomie & Lebensmittelingenieur - Umwelt - 04.06.2019
Kombination von Insektengift und Milben schwächt Honigbienen
Forschende des Instituts für Bienengesundheit der Universität Bern und des internationalen Honigbienen-Forschungsnetzwerkes COLOSS haben entdeckt, dass ein Zusammenwirken zwischen der Milbe Varroa destructor und Pflanzenschutzmitteln (Neonikotinoiden) die Lebensdauer von Honigbienen beeinträchtigt. Die Forschenden plädieren für eine nachhaltigere Landwirtschaft und Imkerei.












