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Universität Bern


Ergebnisse 241 - 260 von 619.


Astronomie & Weltraum - 03.06.2020
Entstehung zweier «kosmischer Diamanten» geklärt
Entstehung zweier «kosmischer Diamanten» geklärt
«Bennu» und «Ryugu» sind zwei erdnahe Asteroiden mit einer diamantenähnlichen Form, über deren Entstehung lange gerätselt wurde. Nun zeigen Simulationen von Kollisionen, an denen unter anderen Martin Jutzi von der Universität Bern beteiligt war, wie die besondere Form zustande kam. Die Ergebnisse könnten auch helfen, die Vorgänge bei der Entstehung der Erde besser zu verstehen.

Biowissenschaften - Gesundheit - 25.05.2020
Auch «natürliche Stoffe» können Ungeborene schädigen
Pflanzliche Stoffe, welche Schwangere über ihre Nahrung aufnehmen, werden von der Darmflora in chemische Substanzen zerlegt, welche teilweise die Plazentaschranke durchqueren und in den Foetus gelangen. Diese körperfremden Stoffe können dem Ungeborenen schaden, auch wenn sie «natürlichen Ursprungs» sind.

Gesundheit - Sozialwissenschaften - 20.05.2020
Dynamische Massnahmen gegen das Coronavirus untersucht
Ein sich abwechselnder Zyklus von Eindämmungsund Lockerungsmassnahmen könnte insbesondere in Entwicklungsländern eine pragmatische Lösung bieten, um eine Überlastung der Gesundheitssysteme zu verhindern, und gleichzeitig die Wirtschaft und Gesellschaft nicht zu stark zu belasten. Die Coronavirus-Pandemie hat die globalen Gesundheitssysteme, die Bevölkerung zahlreicher Länder und ihre Regierungen vor eine beispiellose Herausforderung gestellt.

Umwelt - Biowissenschaften - 19.05.2020
Ökologie-Experiment in Münchenbuchsee bringt erste Resultate
Ökologie-Experiment in Münchenbuchsee bringt erste Resultate
Auf einer 3000 Quadratmeter grossen Wiese in Münchenbuchsee starteten Forschende des Instituts für Pflanzenwissenschaften der Universität Bern vor vier Jahren das grösste Experiment für Biodiversität und Ökosystemfunktionen in der Schweiz. Nun ist die erste wissenschaftliche Publikation aus dem Projekt erschienen: Eine Studie zu den Auswirkungen der Stickstoffdüngung auf die Funktionsweise von Ökosystemen.

Gesundheit - Geowissenschaften - 14.05.2020
Geographie von Krebserkrankungen bei Kindern in der Schweiz untersucht
Geographie von Krebserkrankungen bei Kindern in der Schweiz untersucht
Eine Forschungsgruppe unter der Leitung des Instituts für Sozialund Präventivmedizin (ISPM) der Universität Bern hat für den Zeitraum 1985-2015 die räumliche Verteilung des Krebsrisikos bei Kindern in der Schweiz untersucht. Die Gruppe fand Hinweise auf ein erhöhtes Krebsrisiko in bestimmten Gebieten, insbesondere bei Hirntumoren.

Astronomie & Weltraum - Geowissenschaften - 05.05.2020
Hinweise auf aktives tektonisches System auf dem Mond
Hinweise auf aktives tektonisches System auf dem Mond
Vermutet wird, dass der Mond schon lange tot ist. Forscher haben nun jedoch Bergrücken entdeckt, auf denen frisch freigelegte Felsbrocken verstreut sind. Laut den Forschern könnten diese Grate Beweise für seismische Aktivitäten auf dem Mond sein, die vor 4,3 Milliarden Jahren in Gang gesetzt wurden und die heute noch andauern könnten.

Gesundheit - Biowissenschaften - 04.05.2020
Berner Coronavirus-Klon geht «viral»
Forschende der Virologie und Veterinärbakteriologie der Universität Bern haben das neue Coronavirus (SARS-CoV-2) geklont. Diese synthetischen Klone werden nun von Forschergruppen weltweit eingesetzt, um Corona-Proben zu testen, antivirale Medikamente zu finden, und möglichst rasch Impfstoffe zu entwickeln.

Umwelt - Biowissenschaften - 28.04.2020
Bei der Wiederansiedlung achten Wölfe auf das Beuteangebot
Bei der Wiederansiedlung achten Wölfe auf das Beuteangebot
Wölfe halten sich bei der Wiederansiedlung hauptsächlich in Gebieten auf, wo sie viel Beute wie Rotund Rehwild vorfinden. Dies zeigt eine neue Studie von Forschenden der Universität Bern, die vier Winter lang die Aufenthaltsorte von Wölfen im Wallis verfolgten. Diese Erkenntnis ist wertvoll, um Konflikten zwischen den Raubtieren und der Bevölkerung vorzubeugen.

Umwelt - Biowissenschaften - 23.04.2020
Risikoabschätzungen von Chemikalien für die Umwelt sind ungenügend
Risikoabschätzungen von Chemikalien für die Umwelt sind ungenügend
Forschende des Instituts für Bienengesundheit der Universität Bern plädieren für einen evolutionsbiologischen Ansatz bei der Risikoabschätzung von Chemikalien. Die bisherige Abschätzung des Umweltrisikos beruht primär auf Sterblichkeit durch Chemikalien und berücksichtigt nicht in erster Linie die Einschränkungen der Fortpflanzung (Fitness).

Gesundheit - Biowissenschaften - 23.04.2020
Neue Impfstrategie gegen Durchfallerkrankungen entwickelt
Neue Impfstrategie gegen Durchfallerkrankungen entwickelt
Infektiöse Darmund Durchfallerkrankungen fordern auch heute noch weltweit viele Todesopfer, darunter jährlich über eine halbe Million Kinder unter 5 Jahren. Nun haben Berner Forschende des Instituts für Infektionskrankheiten (IFIK) unter der Leitung von Siegfried Hapfelmeier eine Strategie entwickelt, die ein bisheriges Problem von Impfungen gegen diese Erkrankungen lösen könnte.

Sozialwissenschaften - Geschichte & Archeologie - 20.04.2020
5000 Jahre altes Erbgut deutet auf Parallelgesellschaften in der frühen Schweiz hin
5000 Jahre altes Erbgut deutet auf Parallelgesellschaften in der frühen Schweiz hin
Altansässige und neue Einwanderer lebten bis zur frühen Bronzezeit der heutigen Schweiz vermutlich nebeneinander - Auch wurde einer der frühesten laktosetoleranten Menschen in der Schweiz entdeckt. Dies zeigt eine neue Studie unter Beteiligung der Universität Bern. Durch die Einwanderung von Nomaden aus der eurasischen Steppe kam es in Europa zum Ende der Jungsteinzeit, rund 2800 Jahre v. Chr., zu einer umfassenden Bevölkerungsumwälzung.

Biowissenschaften - Gesundheit - 14.04.2020
Neuer Ansatz zur Verbesserung der biologischen Bekämpfung von Pflanzenschädlingen
Neuer Ansatz zur Verbesserung der biologischen Bekämpfung von Pflanzenschädlingen
Forschende der Universität Bern haben in einer neuen Studie einen Ansatz entwickelt, der es erlaubt, ein breites Spektrum von Organismen zu verbessern, die zur biologischen Schädlingsbekämpfung eingesetzt werden können. Diese Strategie kann zu einer nachhaltigeren Landwirtschaft mit geringerem Pestizideinsatz beitragen.

Gesundheit - Biowissenschaften - 14.04.2020
Universität Bern erhöht Testkapazität für Coronaverdachts-Proben
Universität Bern erhöht Testkapazität für Coronaverdachts-Proben
Das Institut für Infektionskrankheiten (IFIK) der Universität Bern ist mit drei unterschiedlichen Analysesystemen bestens gerüstet für ein allfälliges breiteres Testen von Coronaverdachtsproben. Ein neues Gerät ermöglicht vollautomatisierte Tests einer grossen Anzahl Proben. Damit hätte das IFIK genügend Kapazitäten für die Spitäler der Insel Gruppe AG, falls die Behörden ein breiteres Testen beschliessen sollten.

Umwelt - Geowissenschaften - 08.04.2020
Landwirtschaft begann im Amazonas vor 10'000 Jahren
Landwirtschaft begann im Amazonas vor 10’000 Jahren
Wie eine neue Studie zeigt, begannen die Menschen vor mehr als 10'000 Jahren im Südwesten des Amazonas mit dem Anbau von Maniok und Kürbissen, 8'000 Jahre früher als bisher angenommen. Das Gebiet ist somit eines der frühen holozänen Zentren der Pflanzendomestikation auf der Welt. Die Menschen veränderten dabei auch die Landschaft, indem sie Tausende von Erdhügeln anlegten, die sogenannten Waldinseln.

Biowissenschaften - Umwelt - 01.04.2020
Über die Verteilung der Artenvielfalt auf unserem Planeten
Über die Verteilung der Artenvielfalt auf unserem Planeten
In den offenen Meeren der gemässigten Klimazone machen grosse Raubfische wie Thunfische oder Haie intensiver Jagd auf Beute als in tropischen Gewässern nahe des Äquators. Mit diesem Resultat fordert eine Studie unter der Leitung von Marius Rösti von der Universität Bern eine schon lange bestehende Erklärung für die Verteilung der Artenvielfalt auf unserem Planeten neu heraus.

Umwelt - 24.03.2020
Ratten können den Hunger riechen
Ratten können den Hunger riechen
Wanderratten duften anders, wenn sie hungrig sind, als wenn sie satt sind. Anhand dieser Geruchsinformationen entscheiden die Nagetiere, hungrigen Artgenossen schneller zu helfen, an Futter zu kommen, als den satten Tieren. Dies zeigt eine neue Studie von Forschenden der Universität Bern und den Universitäten Neuenburg und Potsdam.

Astronomie & Weltraum - Physik - 12.03.2020
Rätsel um Stickstoff dank nachgebildeten Kometen gelöst
Rätsel um Stickstoff dank nachgebildeten Kometen gelöst
Einer der Grundbausteine des Lebens ist Stickstoff. Ein internationales Konsortium konnte dank einer Methode mit nachgebildeten Kometenoberflächen Ammoniumsalz, das Stickstoff enthält, auf der Oberfläche des Kometen Chury nachweisen. Die Methode, worauf die Studie zum Nachweis von Ammoniumsalz aufbaut, war an der Universität Bern entwickelt worden.

Innovation - Wirtschaft - 10.03.2020
Neues Inventar für Soziale Innovationen im Schweizer Berggebiet
Neues Inventar für Soziale Innovationen im Schweizer Berggebiet
Schweizer Bergregionen sind durchaus innovativ, wenn es um Lösungsansätze für spezifische Herausforderungen von peripheren Gebieten geht. Mit einem neuen Online-Inventar dieser «Sozialen Innovationen» wollen das Geographische Institut und die Forschungsstelle Tourismus der Universität Bern in Zusammenarbeit mit der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) den Behörden und der Bevölkerung die innovativen Potenziale der Berggebiete besser bewusstmachen.

Religionen - Sozialwissenschaften - 04.03.2020
Religiöser Glaube und Rechtsextremismus
Religiöser Glaube und Rechtsextremismus
Eine Studie der Universität Bern und der Universität Leipzig zum Zusammenhang von Religiosität und Rechtsextremismus zeigt, dass kirchlicher Glaube im Osten Deutschlands gegen Rechtsextremismus «immunisieren» kann. Aberglaube geht dagegen in ganz Deutschland häufig mit rechtsextremen Einstellungen einher.

Physik - Elektrotechnik - 28.02.2020
Dem Rätsel der Materie auf der Spur
Dem Rätsel der Materie auf der Spur
Forschende haben in einem aufwändigen Experiment am PSI eine Eigenschaft des Neutrons so genau wie noch nie vermessen: sein elektrisches Dipolmoment. Die Forschenden fanden heraus, dass das Dipolmoment deutlich kleiner ist als bisher angenommen. Damit ist es unwahrscheinlicher geworden, dass man die Existenz der Materie im Universum mit eben diesem Dipolmoment erklären kann.