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Universität Bern


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Biowissenschaften - 23.05.2018
Wie Fische ihre Spermien auf Erfolg trimmen
Buntbarsch-Männchen haben verschiedene Taktiken entwickelt, um sich bei der Befruchtung von Weibchen durchzusetzen. Sogar ihre Spermien sind der jeweiligen Taktik angepasst, wie Forschende des Instituts für Ökologie und Evolution der Universität Bern nun entdeckt haben. Wenn es um die Fortpflanzung geht, ist die Konkurrenz im Tierreich gross: Paarungswillige Männchen buhlen mit auffälligen Farben, verlängerten Federn, beeindruckenden Stosszähnen oder aufwändigem Balzverhalten um die Gunst der Weibchen.

Astronomie & Weltraum - 21.05.2018
Kosmische Ravioli und Spätzle
Kosmische Ravioli und Spätzle
Die inneren Monde des Saturns sehen aus wie riesige Ravioli und Spätzle. Das enthüllten Bilder der Raumsonde Cassini. Nun konnten Forscher der Universität Bern erstmals zeigen, wie diese Monde entstanden sind. Die eigenartigen Formen sind eine natürliche Folge von Zusammenstössen zwischen kleinen Monden ähnlicher Grösse, wie Computersimulationen demonstrieren.

Astronomie & Weltraum - 18.05.2018
Raumschrott im Fokus
Raumschrott im Fokus
Das Astronomische Institut der Universität Bern (AIUB) hat sein Observatorium in Zimmerwald um zwei zusätzliche Kuppelbauten erweitert sowie eine Kuppel erneuert. Damit stehen nun sechs vollautomatisierte Teleskope zur Himmelsüberwachung zur Verfügung - insbesondere zur Detektion und Katalogisierung von Raumschrott.

Biowissenschaften - Gesundheit - 14.05.2018
Der Drang nach Entscheidungsfreiheit ist im Gehirn messbar
Der Drang nach Entscheidungsfreiheit ist im Gehirn messbar
Wer die Wahl hat, hat nicht immer die Qual: Menschen legen unterschiedlich viel Wert auf Wahlfreiheit. Während einige froh sind, wenn ihnen die Entscheidung abgenommen wird, fühlen sich andere in ihrer Entscheidungsfreiheit eingeschränkt. Berner Forschende können nun anhand von Aktivierungen im Gehirn diese individuellen Unterschiede erklären.

Innovation - Karriere - 02.05.2018
Niedrige Selbstkontrolle beeinflusst Smartphone-Gebrauch
Die breite Nutzung von Smartphones in Berufsund Privatleben führt zu nie dagewesener Vernetzung zwischen den Menschen. Neben den Möglichkeiten, die das Smartphone bietet, gibt es aber auch Nebenwirkungen wie Ablenkung am Steuer oder bei der Arbeit. Berner Forschende zeigen nun, dass Persönlichkeitsunterschiede in der Fähigkeit zur Selbstkontrolle erklären können, ob Menschen unmittelbar auf Smartphone-Signale reagieren.

Umwelt - Agronomie & Lebensmittelingenieur - 27.04.2018
Böden in Schweizer Naturschutzgebieten enthalten beträchtliche Mengen Mikroplastik
Böden in Schweizer Naturschutzgebieten enthalten beträchtliche Mengen Mikroplastik
Es ist eine der ersten Forschungen über das Vorkommen von Mikroplastik in Böden überhaupt: Wissenschaftler der Universität Bern haben Auenböden in Schweizer Naturschutzgebieten auf Mikroplastik untersucht und wurden fündig. Sie schätzen, dass in den obersten fünf Zentimeter der Auen rund 53 Tonnen Mikroplastik liegen.

Astronomie & Weltraum - Materialwissenschaft - 26.04.2018
Berner Mars-Kamera liefert erste farbige Bilder vom Mars
Berner Mars-Kamera liefert erste farbige Bilder vom Mars
Die Mars-Kamera CaSSIS auf der ExoMars-Sonde hat die ersten farbigen Bilder des roten Planeten aufgenommen. Damit ist das Berner Kamerasystem bereit für den Start seiner Hauptmission am 28. April 2018. Das Colour and Stereo Surface Imaging System (CaSSIS) wurde von einem internationalen Team unter Leitung der Universität Bern entwickelt.

Biowissenschaften - 23.04.2018
Der Dicer würfelt nicht
Dicer-Proteine sind im Zellapparat dafür verantwortlich, grosse RNA-Stränge zu zerteilen, um daraus kleinere Moleküle (sRNA) herzustellen. Forschende der Universität Bern haben nun herausgefunden, dass dieser biologische Aktenvernichter nicht einfach wahllos zerhackt, sondern gezielt funktionale Schnipsel produziert.

Biowissenschaften - Gesundheit - 19.04.2018
Paedocypris - Miniaturisierte Fische mit winzigen Genomen
Paedocypris - Miniaturisierte Fische mit winzigen Genomen
Zwergbärblinge (Paedocypris) sind die kleinsten Fische der Welt. Ihnen fehlen etliche Teile des Skeletts und geschlechtsreife Tiere sind nur knapp acht Millimeter gross. Ein internationales Forschungsteam unter Mit-Leitung von Dr. Lukas Rüber vom Institut für Ökologie und Evolution der Universität Bern hat zum ersten Mal die Genome von zwei Vertretern dieser faszinierenden Fische sequenziert.

Gesundheit - 11.04.2018
Tabakrauchen verkalkt Arterien stärker als reiner Cannabis-Konsum
Tabakrauchen verkalkt Arterien stärker als reiner Cannabis-Konsum
Langfristiger Cannabis-Konsum wurde wiederholt mit Ablagerungen in Herzarterien (Plaques) in Verbindung gebracht. Nun konnte in einer Langzeitstudie unter Leitung der Universität Bern nachgewiesen werden, dass nicht der Cannabis-Konsum an sich, sondern Tabakrauch der Hauptauslöser ist. Dass Tabakrauchen Plaques bildet und dadurch das Herzinfarktrisiko erhöht, ist bereits bekannt.

Astronomie & Weltraum - 05.04.2018
Weltraumteleskop CHEOPS verlässt die Universität Bern
Weltraumteleskop CHEOPS verlässt die Universität Bern

Gesundheit - Tiermedizin - 04.04.2018
Verbesserter Impfstoff gegen Allergien bei Pferden und Hunden entwickelt
Verbesserter Impfstoff gegen Allergien bei Pferden und Hunden entwickelt
Chronische allergische Erkrankungen bei Pferden und Hunden können dank einem innovativen Impfstoff neu behandelt werden. Dieser wurde von Forschenden unter Leitung der Universität Bern und in Zusammenarbeit mit der Universität Zürich sowie mit privatwirtschaftlichen Partnern entwickelt. Die neuen Erkenntnisse, die nun bei Pferden und Hunden gewonnen wurden, könnten helfen, ähnliche Impfstoffe für den Menschen zu entwickeln.

Karriere - Psychologie - 22.03.2018
Der schweizerische Arbeitsmarkt aus psychologischer Sicht
Der schweizerische Arbeitsmarkt aus psychologischer Sicht
Berner Forschende des Instituts für Psychologie haben die Entwicklung des schweizerischen Arbeitsmarktes seit 1991 analysiert und stellen fest: Frauen und Männer arbeiten seit über zwanzig Jahren insbesondere in typisch «weiblichen», beziehungsweise «männlichen» Berufen. Frauen arbeiten mehrheitlich in pflegend-erzieherischen Berufen, wohingegen Männer überwiegend in handwerklich-technischen Berufen tätig sind - daran hat sich in den letzten 23 Jahren auf dem schweizerischen Arbeitsmarkt kaum etwas geändert.

Umwelt - 21.03.2018
Stand-by von Windturbinen bei schwachem Wind reduziert Kollisionsrisiko von Fledermäusen
Stand-by von Windturbinen bei schwachem Wind reduziert Kollisionsrisiko von Fledermäusen
Die zunehmende Nutzung von Windkraftanlagen stellt für Vögel und Fledermäuse ein Risiko dar. Schweizer Forschende unter der Leitung der Universität Bern konnten nun anhand des Flugprofils von Fledermäusen zeigen, dass das Nichtanschalten von Windturbinen bei niedrigen Windgeschwindigkeiten das Kollisionsrisiko von Fledermäusen mit den Rotoren um 95% reduziert.

Umwelt - Biowissenschaften - 13.03.2018
Der Klimawandel treibt Schneehasen in die Höhe
Der Klimawandel treibt Schneehasen in die Höhe
Wenn sich das Klima erwärmt, werden die Lebensräume für den Schneehasen in den Schweizer Alpen kleiner und zerstückelter. Damit dürften die Bestände schrumpfen, legt eine internationale Studie unter Leitung der Universität Bern und der Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft WSL nahe.

Biowissenschaften - 09.03.2018
Mehr Nahrung dank Teamwork
Mehr Nahrung dank Teamwork
Erstmals wurde bei Fischen ein spezielles kooperatives Verhalten beschrieben. Wie Forschende der Universität Bern zeigen, sichert sich die Buntbarschart Neolamprologus obscurus durch Teamwork zusätzliche Nahrungsquellen. Kooperatives Verhalten bei der Nahrungssuche wurde bereits bei Raubtieren und verschiedenen sozialen Spinnen beobachtet.

Biowissenschaften - Umwelt - 06.03.2018
Warum seltene Pflanzen selten sind
Warum seltene Pflanzen selten sind
Seltene Pflanzen haben eine schwächere Abwehr gegen krankmachende Mikroorganismen als häufigere Pflanzenarten. Die Anfälligkeit gegen Pilze und Bakterien, die im Boden leben, ist also mit ein Grund, wieso seltene Arten selten sind. Dies haben Forschende der Universität Bern herausgefunden - und sind somit der Antwort auf die Frage nähergekommen, die Biologinnen und Biologen seit Darwins Zeiten beschäftigt.

Astronomie & Weltraum - Materialwissenschaft - 05.03.2018
Komet «Churys» späte Geburt
Der zweiteilige Komet «Chury» könnte nach einem heftigen Zusammenstoss grösserer Körper entstanden sein. Solche Kollisionen gab es auch in einer späteren Phase unseres Sonnensystems - womit der Komet viel jünger sein kann als angenommen. Dies zeigen Computersimulationen einer internationalen Forschungsgruppe mit Beteiligung der Universität Bern.

Biowissenschaften - 01.03.2018
Multilaborstudien erhöhen Aussagekraft von Tierversuchen
Studien mit Tierversuchen beruhen meist auf Einzellaborstudien unter hoch standardisierten Bedingungen; eine Praxis, die weltweit in Fachbüchern und Kursen gelehrt wird. In einer neuen Studie im Fachmagazin PLOS Biology belegen Forschende der Universitäten Bern und Edinburgh, dass dieses Streben nach Homogenität oft Ergebnisse liefert, die nur unter ganz spezifischen Bedingungen gelten.

Biowissenschaften - Gesundheit - 22.02.2018
Neuer Schwachpunkt beim Erreger der Schlafkrankheit entdeckt
Neuer Schwachpunkt beim Erreger der Schlafkrankheit entdeckt
Parasiten wie Trypanosomen lösen schwere Krankheiten in Mensch und Tier aus, etwa die Schlafkrankheit. Darüber hinaus dienen sie der Forschung auch als Modellsystem, um grundlegende biologische Fragestellungen zu untersuchen. Forschende der Universität Bern haben nun aufgeklärt, wie Trypanosomen vorgehen, um bei der Zellteilung das 'Kraftwerk' der Zelle gleichmässig an die Tochterzellen zu verteilen.