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Universität Bern
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Psychologie - 23.05.2019
Wie Vorurteile gegenüber Minderheiten in Nachrichten enstehen
Forscherinnen zeigen auf, wie Informationen und Sprache in den Medien Vorurteile gegenüber Migrantinnen und Migranten sowie sozialen Minoritäten beeinflussen können. So führen etwa Nomen, die zur Beschreibung von deren Ethnizität genutzt werden, zu ausgeprägteren Vorurteilen als Adjektive. Sylvie Graf und Sabine Sczesny vom Institut für Psychologie an der Universität Bern erforschen, welchen Einfluss in den Medien publizierte Informationen sowie die gewählte Sprache auf Vorurteile gegenüber Minoritäten hat.
Biowissenschaften - Umwelt - 22.05.2019
Französische Jagdtradition bedroht den Ortolan in Westeuropa
Ein internationales Forschungsteam unter Beteiligung des Instituts für Ökologie und Evolution der Universität Bern untersuchte in einer gross angelegten Studie die Migration und Demographie des Ortolans in ganz Europa. Diese Zugvogelart hat einen dramatischen Rückgang in Nordund Westeuropa erlebt. Die neusten Forschungsresultate zeigen, dass die traditionelle Jagd in Westfrankreich auf diesen unter Schutz stehenden Vogel dazu beigetragen hat, dessen westeuropäische Populationen an den Rand des Aussterbens zu bringen.
Karriere - Psychologie - 10.05.2019
Wer sich jünger fühlt, gestaltet seine Arbeit selbstbestimmter
Die späte Laufbahnentwicklung ist ein Thema von immer grösserer Relevanz. Eine Studie von Berner Forschenden des Instituts für Psychologie zeigt, dass das subjektive Alter - also wie alt sich jemand fühlt - die aktive Gestaltung der Arbeitsaufgaben stärker beeinflusst als das tatsächliche Alter. In der «späten» Karriere ist es für die Arbeitnehmenden ausserdem von zunehmender Bedeutung, sinnstiftende Arbeit zu leisten.
Astronomie & Weltraum - Chemie - 09.05.2019
Seltene Erden in der Atmosphäre eines Exoplaneten entdeckt
KELT-9 b ist der heisseste Exoplanet, der bisher bekannt ist. Im Sommer 2018 hat ein Team von Forschenden der Universitäten Bern und Genf Signaturen von gasförmigem Eisen und Titan in dessen Atmosphäre gefunden. Jetzt konnten dieselben Forschenden auch Spuren von verdampftem Natrium, Magnesium, Chrom und erstmals der seltenen Erden Scandium und Yttrium nachweisen.
Geowissenschaften - Umwelt - 07.05.2019

Einem interdisziplinären Team der Universität Bern ist es gelungen, mit Hilfe von kosmischen Teilchen die Basis des Eigergletschers abzubilden und zwar dort, wo er entsteht. Die Forschenden konnten so zum ersten Mal den Nachweis erbringen, dass Gletscher in ihrem Ursprungsgebiet den Fels nach hinten abraspeln und muldenförmige Landschaften bilden.
Physik - 03.05.2019
Erster Nachweis von Antimateriewellen mit Interferenz-Experiment
Einer internationalen Forschungskooperation unter Beteiligung der Universität Bern ist erstmals anhand eines sogenannten Interferenz-Experiments der Beweis gelungen, dass sich Antimaterie-Teilchen nicht nur wie Teilchen, sondern auch wie Wellen verhalten können. Dieser Erfolg ebnet den Weg zu einem neuen Untersuchungsfeld in der Erforschung von Antimaterie.
Biowissenschaften - 02.05.2019
Spinnengift ist ein gefährlicher Cocktail
Spinnengift besteht nicht nur aus Nervengift, sondern aus einer Vielzahl an gefährlichen Bestandteilen. In einer neuen Studie fassen Forschende der Universität Bern viele Jahre Spinnengift-Forschung zusammen und zeigen, wie diverse Substanzen im Spinnengift miteinander interagieren und so die Beute effektiv ausschalten.
Pharmakologie - Wirtschaft - 12.04.2019

Können sich Kälber mehr an der freien Luft aufhalten, erkranken sie seltener und brauchen weniger Antibiotika. Dies zeigt eine Studie der Vetsuisse-Fakultät der Universität Bern, in der ein neues Managementkonzept für die Kälbermast entwickelt wurde. Die Studie wurde in Zusammenarbeit mit IP-SUISSE und dem Migros-Genossenschafts-Bund erstellt.
Umwelt - 09.04.2019

Ein europäischer Forschungsverbund, an dem auch die Universität Bern beteiligt ist, will in der Antarktis nach 1,5 Millionen altem Eis bohren. Die Analyse der im Eis gespeicherten Klimadaten soll zum besseren Verständnis des Wechselspiels zwischen Warmund Kaltzeiten beitragen. Drei Jahre lang haben Expertinnen und Experten von 14 Institutionen aus zehn europäischen Ländern im Rahmen des EU-Projekts 'Beyond EPICA - Oldest Ice' den antarktischen Eisschild durchkämmt, um den idealen Standort für die Bohrung nach dem ältesten Eis der Erde zu finden.
Umwelt - 26.03.2019

Von ihrer Bahn abgekommene Tropenstürme beeinflussen das Wetter in Europa viel stärker als bisher angenommen. Eine Studie des Mobiliar Labs für Naturrisiken an der Universität Bern zeigt, dass die Wahrscheinlichkeit für Starkniederschläge doppelt so hoch ist, wenn das Wetter in den mittleren Breiten von tropischen Wirbelstürmen gestört wird.
Astronomie & Weltraum - Informatik - 13.03.2019
Neuronale Netze ermitteln die Masse von Planeten
Um herauszufinden, wie Planeten entstehen, führen Astrophysikerinnen und Astrophysiker komplizierte und zeitaufwändige Computersimulationen durch. Nun haben Forschende des Nationalen Forschungsschwerpunkts PlanetS an der Universität Bern einen völlig neuartigen Ansatz entwickelt, um diese Berechnungen dramatisch zu beschleunigen.
Umwelt - 07.03.2019

Die Eiszeiten sind während der letzten Million Jahre kälter und länger geworden. Dieses bis heute ungeklärte klimatische Phänomen fällt mit einer verlangsamten Umwälzung von oberflächlichen und tiefen Wasserschichten des Südpolarmeeres zusammen, wie eine Studie unter Leitung der Universität Bern zeigt.
Gesundheit - Biowissenschaften - 28.02.2019

Ein internationales Forscherteam konnte einen bislang unbekannten Schutzmechanismus des Darms identifizieren. Eine gezielte Beeinflussung dieses Mechanismus könnte in Zukunft die Behandlung von entzündlichen Darmerkrankungen verbessern. Unser Darm ist täglich einer Vielzahl von Umwelteinflüssen ausgesetzt.
Wirtschaft - Politik - 28.02.2019

Politikerinnen und Politiker in ganz Europa entdecken zunehmend die kleinen und mittelgrossen Städte. Ein Projekt analysiert ihre Funktion und Bedeutung in der Schweiz. Und kommt zum Schluss: Die nationale Politik und Planungspraxis haben deren Potenzial noch zu wenig erkannt. Lange schaute Politik und Forschung nur auf die Grossstädte.
Gesundheit - Elektrotechnik - 22.02.2019

Es ist nach wie vor ungeklärt, weshalb ein abrupter Stoss auf die Brust im Herzbereich einen Herztod auslösen kann - oder im Fall eines Herzstillstandes das Organ wieder zum Schlagen bringt. Ein von der Universität Bern in Zusammenarbeit mit der EPFL neu entwickeltes Gerät liefert nun neue Erkenntnisse.
Biowissenschaften - 19.02.2019

Um sich an die Umwelt anzupassen, übernehmen Gräser bestimmte Gene von verwandten Arten - und dies auf direktem Weg von Pflanze zu Pflanze, ohne Evolution über mehrere Generationen. Dies zeigt eine neue Studie unter Mitarbeit von Forschenden der Universität Bern. 'Survival of the Fittest': Gemäss der Darwin'schen Evolutionstheorie überleben in der Natur die am besten an die Umwelt angepassten Individuen.
Gesundheit - Pharmakologie - 14.02.2019
Hohe Wirksamkeit von kombinierten Medikamenten bei Krebs nachgewiesen
Neue Krebsmedikamente müssen bei der Zulassung oft nur gegen ein anderes Medikament bestehen, aber nicht gegen mehrere. Dies führt zu ungenügenden Vergleichsmöglichkeiten und erschwert die bestmögliche Therapie für Krebspatientinnen und -patienten. Forschende unter Beteiligung der Universität Bern und des Inselspitals publizieren nun erstmals einen grossangelegten Vergleich von Medikamenten gegen eine bestimmte Art von Tumoren.
Astronomie & Weltraum - Umwelt - 12.02.2019

Die feste Oberfläche und das ausgeglichene Klima verdankt die Erde wohl zumindest teilweise einem massereichen Stern in der Nähe der Sonne, als diese geboren wurde. Wären die radioaktiven Elemente dieses in einer Supernova sterbenden Sterns nicht ins frühe Sonnensystem eingespeist worden, wäre unser Heimatplanet eine lebensfeindliche Ozeanwelt, bedeckt mit einem globalen Eisschild.
Sozialwissenschaften - Biowissenschaften - 08.02.2019

Die Grossmutter ist für viele Menschen eine wichtige Bezugsperson. Zumindest in der vorindustriellen Bevölkerung Quebecs spielten Grossmütter eine noch tragendere Rolle: Laut einer neuen Studie unter der Leitung von Sacha Engelhardt vom Institut für Ökologie und Evolution der Universität Bern verbesserte damals die Anwesenheit einer Grossmutter die Überlebenschancen ihrer Enkelkinder.
Gesundheit - Pharmakologie - 08.02.2019

Ungenügende Tests bei Tuberkulosekranken in Entwicklungsländern zeigen Resistenzen gegen Medikamente zu wenig an, was zu einer falschen Behandlung und zu einer höheren Sterblichkeit führt. Dies konnten Forschende unter Leitung der Universität Bern belegen. Weltweit erkranken jährlich etwa zehn Millionen Menschen an Tuberkulose; mehr als 1,5 Millionen Menschen sterben daran.












