Universität Bern

news.myScience

Sukkulenten als Vorbild: Neue Chance für Pflanzen bei Dürre?

Umwelt - 25.03
Umwelt

Mit Wasser haushalten wie eine Sukkulente: Ein Forschungsteam unter der Leitung der Universität Bern hat einen Mechanismus entschlüsselt, mit dem eine unscheinbare Sukkulente die Aufnahme von Kohlendioxid über die Blattoberfläche so fein reguliert, dass sie genug davon für die Photosynthese erhält, ohne dabei zu viel Wasser zu verlieren - und somit wassersparend leben kann. Die Erkenntnisse könnten dafür genutzt werden, Nutzpflanzen trockenresistenter zu machen und Erträge bei Hitze und Dürre zu sichern.

Umwelt - 24.03

Wie artenarme Wiesen wieder bunter werden

Umwelt

Um die Biodiversität von Wiesen zu erhöhen, genügt eine wenig intensive Bewirtschaftung nicht immer.

Medien - 19.03

Konsum frauenfeindlicher Medieninhalte verstärkt negative Reaktionen gegenüber Frauen

Wenn Menschen frauenfeindliche mediale Inhalte konsumieren, führt dies zu mehr Feindseligkeit gegenüber Frauen. Dieser Zusammenhang ist wissenschaftlich breit abgestützt. Unklar war bislang, dass Männer und Frauen ähnlich negative Reaktionen zeigen. Ausser, die Medieninhalte beinhalten explizite Gewalt gegenüber Frauen: Dann zeigen insbesondere Männer - nicht aber Frauen - negative Reaktionen. Zu diesen Ergebnissen kommt eine umfassende internationale Studie unter Leitung der Universität Bern.

Vom Staub zum Planeten: eine turbulente Geschichte

Wie fügt sich feiner Staub zu Bausteinen zusammen, aus denen schliesslich ganze Planeten wie unsere Erde entstehen? Ein Forschungsteam unter der Leitung der Universität Bern hat bei Parabelflügen in der Schwerelosigkeit den ersten experimentellen Nachweis erbracht, dass ein wichtiger physikalischer Prozess - die sogenannte Scherströmungsinstabilität - unter Bedingungen auftritt, wie sie in Regionen herrschen, in denen Planeten entstehen. Die Studie schliesst damit eine wichtige Lücke in unserem Verständnis der allerersten Schritte der Planetenbildung. Beteiligt sind die ETH Zürich, die Universität Zürich und der Nationale Forschungsschwerpunkt (NCCR) PlanetS.

Veranstaltung - 6.03

Polizeirechtstagung zu Einvernahmen in der Strafverfolgung

Veranstaltung

Einvernahmen von Beschuldigten, Opfern oder Zeugen stellen in vielen Strafverfahren die entscheidende Beweiserhebung dar.

Umwelt - 19.03

Aufzuchtbedingungen beeinflussen das Immunsystem von Bachforellen

Umwelt

Forschende der Universität Bern haben erstmals das Immunsystem der Bachforelle Zelle für Zelle untersucht und eine Übersicht der Genaktivität in jeder Zelle erstellt. Die Studie zeigt, wie vielfältig das Immunsystem dieser Ökologisch wichtigen und in der Schweiz geschützten Fischart aufgebaut ist, und weist nach, dass Aufzuchtbedingungen messbare Spuren in den Immunzellen hinterlassen können.

Umwelt - 18.03

Wie Biber zum Klimaschutz beisteuern

Umwelt

Eine internationale Forschungsgruppe mit Beteiligung der Universität Bern zeigt im Bibersee bei Marthalen, dass von Bibern gestaltete Feuchtgebiete bis zu zehnmal mehr Kohlenstoff speichern als vergleichbare Landschaften ohne Biber. Indem sie Flüsse aufstauen und Sedimente zurückhalten, verwandeln Biber Bäche in natürliche Kohlenstoffspeicher - mit dem Potenzial, einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

Physik - 13.03

«Physik am Freitag»: Von den Ozeanen zu den Ursprüngen des Universums

Physik

Bei der Vortragsreihe «Physik am Freitag» der Universität Bern präsentieren Forschende aktuelle Themen aus der Welt der Physik. Themen der diesjährigen Vorträge sind unter anderem die physikalischen Grundlagen von Meeresströmungen, die Frage, wie Asteroiden Einblicke in die Entstehung unseres Sonnensystems geben und wie sich Krankheiten mit Hilfe des Röntgen-Phasenkontrasts besser verstehen lassen. Der erste Vortrag findet am 20. März 2026 statt.

Umwelt - 26.02

Sozialkompetenz bei Fischen hängt von Geschwistern ab

Umwelt

Forschende der Universität Bern haben den Einfluss von Geschwistern auf die Entwicklung lebenslanger Sozialkompetenz von afrikanischen Buntbarschen untersucht. Sie zeigen erstmals in einem Experiment, dass dafür zwei Faktoren zusammenwirken müssen: Entscheidend sind sowohl die Anzahl der Geschwister, die die Jungfische um sich haben, als auch die Qualität ihrer Interaktionen mit ihnen.